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Got Nexxt: Der ultimative Lockout-Pod

Sie haben es wirklich getan! Die NBA-Saison 2011/12 wird nicht am 1. November 2011 beginnen. Es wird zum zweiten Mal nach 1998/99 in der Geschichte der Liga keine 82 Spiele geben, weil sich Spielergewerkschaft und Teambesitzer nicht auf einen neuen Tarifvertrag einigen konnten.

Wer ist Schuld? Worüber wird gestritten? Wie geht es weiter? Fällt die gesamte Saison aus? Und warum streiten die überhaupt? Dré bringt Licht ins Dunkel!

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30 Kommentare to “Got Nexxt: Der ultimative Lockout-Pod”

  1. Hallo Dré,

    Danke für den Podcast, der einiges aufgeklärt hat. Dennoch möchte ich insbesondere auf drei Punkte eingehen, wo ich entweder anderer Meinung bin oder deren Faktenlage schlicht anders ist.

    1. Die so genannten system-issues sollen deiner Meinung nach der Kern des Problems sein, da du es so darstellst, dass man hier schwieriger zu einer Einigung kommen wird als bei der Verteilung des BRI.
    Ich denke, dass es common sense ist, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Das BRI diktiert das Geschehen nun schon seit Monaten, von system-issues (Hard Cap, Franchise-Tag, Maximallaufzeiten) hört man immer am Rande etwas. Dass diese Dinge am Sonntag Abend Priorität hatten, deuteten übrigens alle Berichterstatter als gutes Zeichen, weil – wenn man die Haus-Metapher bemühen darf – schon an der Einrichtung gearbeitet würde. Das BRI ist das Fundament. Im Klartext: Wenn sich Spieler und Besitzer auf ein BRI einigen können, endet der Lockout innerhalb von kürzester Zeit, weil die ganzen system-issues niemals ein Dealbreaker sein werden. Das sieht man ja auch schon daran, dass die Besitzer weit vor der Deadline vom Hardcap abwichen.

    2. 3% des BRI sind keine Peanuts, auch – und besonders – nicht für small market-Franchises. Wenn man sich nun den Verhandlungsverlauf anschaut, dann haben sich die Parteien vor dem Dienstag der letzten Woche, wo sie einen riesigen Schritt aufeinander zugingen, gar nicht bewegt.Diese 3% sind für die Dauer des CBAs mindestens 720 Millionen Dollar (eher mehr, denn durch die Popularität wird das BRI ansteigen), um die es geht. Kein Experte denkt, dass die Spieler diese 53% bekommen werden. Wenn man sich nun vor Augen führt, dass bis zu 22 Franchises im letzten Geschäftsjahr Schulden gemacht haben sollen, dann geht es hier um jede Nachkommastelle in den Verhandlungen. Natürlich sind nicht die gesamten kolportierten 300 Millionen tatsächliche Schulden, sondern auch Abschreibungen, aber die NBA muss wirtschaftlich auf einem gesunden Fundament stehen. Bei 53% des BRI für die Spieler könnte dies nicht reichen. Müssen wirklich 300 Millionen Schulden abgebaut werden, finden wir uns bei 49-50% wieder – was wohl auch das Maximalgebot der Besitzer ist.

    3. Die Spielerverträge haben KEINEN Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der NBA als System. Es ist schlichtweg egal für die Liga (nicht für die einzelne Franchise), was für Verträge ausgehandelt werden. Durch die ausgehandelten BRI-Anteile und das ESCROW-System können auch alle Spieler Maximalverträge bekommen: Mehr als (momentan) 57% werden die Spieler einfach nicht herausbekommen. Das heißt, dass die Franchises sich nur selbst schaden (und das vor allem sportlich, weil man handlungsunfähig ist), nicht aber die Liga als Gesamtes. Deshalb sind die Besitzer auch gar nicht als schuldig anzusehen.
    Im letzten Jahr wurde der ESCROW-Fond komplett an die Spieler ausgezahlt, man hatte die 57% gar nicht überschritten. Im bisherigen CBA gibt es zudem die Regelung, dass es so genannte Bonuszahlungen gibt, wenn die 57% nicht durch Spielergehälter erreicht wurden. Auch deswegen hat die Liga im letzten Jahr 30 Mio Dollar mehr Schulden gemacht. Dieser Umstand muss geändert werden. Die Spielerverträge haben damit rein gar nichts zu tun.

    Nochmals danke für die Berichterstattung.

  2. Jendreiek says:

    Guter Podcast!

    Nur bei den hirnrissigen Verträgen hätte ich statt Gilbert Arenas (Der damals immerhin ein echter Star war und sogar noch auf Geld verzichtet hat) lieber mal über Joe Johnson bzw. die Hawks gelästert..

  3. eightch says:

    wenn hier noch einer schreibt das g.a. so großzügig auf geld verzichtet hat fällt mir das essen aus dem gesicht und ich erzähl noch mal wie er das kommentiert hat… mal ehrlich!

  4. Jendreiek says:

    Naja, großzügig..arm ist er deswegen nicht gerade. Aber es ist doch klar, dass er schon noch um die 20 Mille mehr hätte rausholen können.

    Und mal ehrlich, hättet ihr Gilbert Arenas auf dem Höhepunkt seiner Karriere die Kohle nicht lieber überwiesen als Joe Johnson nach traurig-schwachen Playoffs oder Rashard Lewis nach..vor..ach überhaupt? Da gibt es schon noch ein paar andere Beispiele für irre Verschwendung von Geld für Verträge, die schon beim Abschluss total hirnrissig waren. Der von Arenas war es damals m.M.n. nicht.

  5. Mr.T says:

    Es geht doch nicht nur um die aktuellen Spieler und ihre Verluste. Sondern auch um nachfolgende Generationen. Wenn sie jetzt auf 50 : 50 gehen, wer weiß, wie das bei den nächsten Verhandlungen sein wird. Ich denke, dass ist auch ein Beweggrund der Spieler gewesen das “Angebot” (was nicht mal ein wirkliches war) abzulehnen.

  6. eightch says:

    nee hätte er nicht er hat statt 120mio 112mio bezogen und dann gemeint:
    1. es gibt nichts was ich mir nicht auch für 112mio kaufen kann (sprich was sind schon 8mio)
    2. und jetzt kommts – da wiederspricht er sich nämlich kommplett selber – meint er das er mit dem verzicht seinem team über die jahre finanzielle möglichkeiten gibt um den kader zu verstärken…
    naja was will man von jemandem wie agent0 auch anderes erwarten… der war mir mal echt sympathisch… aber seine aussagen und sein verhalten sind noch krasser als sein leistungsabfall auf dem court – und jetzt nicht mit der war doch verletzt kommen hierzu meinte er das sei für ihn kein problem weil sein game ja nicht auf athletik aufgebaut sei… naja hat ja auch nicht so geklappt.

    das keiner nen max-deal ausschlägt ist klar aber dann auch noch so zu tun als wäre man großzügig ist echt daneben…

    zum vergleich gilbert: 6 jahre 8 mio “verzicht”, dirk 4 jahre 16mio+ verzicht… ohne viel gelaber… ;)

  7. eightch says:

    “widerspricht” ich *****!

  8. Der Kay... says:

    Kann das sein, dass wir alljährlich, nachdem, oder bevor irgendwas interessantes passiert, über die Verträge von J.Johnson, Agent Zero und Rashard Lewis sinnieren?! (letzes Jahr vor und auch nach the Decision)

    Schlusspunkt war doch: Wenn das Management einem das anbietet, warum nich ja sagen… Wenn euer Chef kommt und bietet euch mehr Geld (bei mir kam von sich aus noch keiner ;)) sagt ihr da, “Hmmm, ob ich das wert bin?! Spar lieber und stell noch 2 gute Hausmeister ein, dass der Gehweg im Winter nich immer so glatt is.” Ich glaube nicht! Wir reden zwar hier von anderen Summen, aber im Prinzip…

  9. Der Kay... says:

    Mist, in der Mailadresse vertippt, now i´m awaiting…

  10. Der Kay... says:

    Kann das sein, dass wir alljährlich, nachdem, oder bevor irgendwas interessantes passiert, über die Verträge von J.Johnson, Agent Zero und Rashard Lewis sinnieren?! (letzes Jahr vor und auch nach the Decision)

    Schlusspunkt war doch: Wenn das Management einem das anbietet, warum nich ja sagen… Wenn euer Chef kommt und bietet euch mehr Geld (bei mir kam von sich aus noch keiner ;)) sagt ihr da, “Hmmm, ob ich das wert bin?! Spar lieber und stell noch 2 gute Hausmeister ein, dass der Gehweg im Winter nich immer so glatt is.” Ich glaube nicht! Wir reden zwar hier von anderen Summen, aber im Prinzip!

  11. Jendreiek says:

    Natürlich ist da der GM schuld, der die Kohle rausballert!
    (Wie sagte schon Jeff v.G. über Kwame? “It´s not HIS fault that he was taken at No.1″)
    Nachdem jetzt noch länger saure Gurkenzeit herrscht, passt doch lästern über unfähige Funktionäre und da auf so grotesk schlechte Entscheidungen muss man sich doch einschießen..

    Trotzdem bleib ich dabei: 112 Mille für G.A. war damals schon noch vertretbar (ohne zu wissen wie seine Karriere danach den Bach runterging), bei anderen genannten (ihr kennt die weiteren schlimmen Beispiele) war dagegen schon beim Abschluss klar, dass die Summen durchgehend absurd überhöht sein werden.

  12. Ty says:

    So viele Verträge sind einfach offensichtlich schlecht und Schuld daran ist schlechtes Managment. Jemanden einen Max. Deal zu geben nach einjähriger Verletzung hört sich in keinem Sport Gut an.

    20 von 30 NBA Teams haben einfach Deals im Roster wo man sieht das als die Tinte trocken war alle wussten das war ganz offensichtlich Dreck

    Atlanta – Joe Johnson
    Charlotte – halbe Team
    Cleveland – Davis
    New Jersey – Outlaw
    New York – Ehrenplatz wegen der letzten 10 Jahre
    Philly – Brand
    Toronto – Amir Johnson
    Detroit – Hamilton,Gordon,Villanueva,Maxiell
    Milwaukee – corey maggette
    Orlando – Arenas,Turkoglu,Lewis (auch wenn man nur Lewise einen Vertrag gegeben hat für die anderen zu Traden war noch dümmer, kein wunder das Dwight tschöö sagt)
    Washington – Lewis
    Minny – Kahn (ja der Deal ist der schlimste der NBA)
    Portland – Eigentlich niemand aber seine Franchise auf zwei kaputten Knien aufzubauen Roy,Oden ist halt riskant
    Phoenix – childress
    golden State – biendris
    Clippers – Ehrenplatz für die letzten 20 Jahre
    Dallas – Jeder Center der letzten 10 Jahre momentan haywood

  13. majkl says:

    112 Millionen als vertretbar im Sinne von ‘gerechtfertigt’ darzustellen deutet mE bereits darauf hin, dass sich die Summen in eine beinahe surreal anmutende Region entwickelt haben. Ob ein einziger Spieler wirklich 20 Mio. (oder gar mehr) im Jahr wert ist, sprich erwirtschaften kann, halte ich für sehr fragwürdig.
    Dass dennoch solch hohe Summen ausgeschüttet sind, ist und bleibt ein Fehler des Managements. In der momentanen Situation nämlich können sie alle an einem Strang ziehen und gemeinsam härtere Grenzen fordern, bei den vorangegangenen Vertragsabschlüssen aber schien daran noch kein Gedanke verschwendet worden zu sein, anders zumindest sind solche Verträge nicht zu erklären.

    Dass Spieler auf der anderen Seite nicht selbst sagen, dass sie doch bitte etwas weniger Gehalt beziehen möchten, leuchtet, spätestens seit Mr. Spreewell, zweifellos ein.

    Soll heißen: Liebe Bosse fasst euch für einen kurzen Moment an die eigene Nase, versucht den Lockout zu beenden, in dem ihr vor allem an die Fans denkt, die das Spektakel, zu einem nicht geringen Teil, mitfinanzieren.

  14. jusufjosten says:

    das ist so wie mit den draftpicks die man hoch pickt und wo dich nun jeder anprangert (marvin williams, riesen talent, hawks picken trotz 5 sf und 0 pg. danach gepickt: chris paul, derron williams)

  15. Lakerboi says:

    @majkl:
    Rein vom wirtschaftlichen sind viele Stars LOCKER 20mio und mehr wert!

    Um mal bei meinem Lieblingsteam zu bleiben: Dr. Buss hat neulich erst gesagt, dass Kobe theoretisch 70mio pro Saison wert ist für die Lakers. Er ist das Gesicht der Franchise und das absolute Zugpferd. Er füllt die Halle, verkauft tonnenweise Merchandise usw. (der sportliche Wert sogar außen vor). Bei Lebron, Howard sieht es ähnlich aus…

    Zu der “Overpaid-Diskussion”:
    Ich bin mir sicher, dass die GMs bei den Deals mit Arenas, Johnson, Lewis Bauchschmerzen hatten. Aber die haben auch Erfolgsdruck. Fans, Medien und die eigene Mannschaft erwarten im Normalfall, dass man sich stetig versucht zu verbessern. JJ hat super miese Playoffs gespielt und bekommt trotzdem den Max-Deal. Aber die anderen Teams wie die Knicks z.B. waren doch alle bereit für ihn zu bieten wenn es mit Wade/James/Bosh nicht klappt. Atlanta hatte Angst seinen besten Spieler zu verlieren und hat Nägel mit Köpfen gemacht.

    Arenas war zu seiner Vertragsverlängerung der absolute Franchise Player und Fan Favorite in Washington. Er hatte gerade seine erste (!?) Knie-Op hinter sich. Auch hier steckt natürlich Risiko drin, aber er war im besten Alter und kein GM will sich nachsagen lassen, dass er zu geizig war den Star-Spieler zu halten. Was wäre wenn er gesund zurück kommt und dann für ein anderes Team 28ppg plus einige Gamewinner raushaut?

    (Das Gegenbeispiel ist PHX; die Amare ziehen lassen haben. Aus finfanzieller Sicht durchaus verständlich, nur sportlich hat es ihnen eben gar nichts gebracht. Das Team hat keinen wirklich guten Kern für die nächsten Jahre und so leicht sind Stars in der NBA ja nicht zu bekommen…)

    Otis Smith hat zu dem Lewis-Deal doch mal gesagt, dass der Deal im Nachhinein scheiße aussieht, aber er die Entscheidung aus damaliger Sicht vertretbar fand. Sie hatten massenhaft Platz unterm Salary Cap und brauchten Feuerkraft von außen brauchen, damit D12 in der Mitte wüten kann. Und bis dahin hatte sich Lewis ja auch jedes Jahr gesteigert und war einer der besten Schützen der Liga. Plus er war im besten Alter. Also hat es Orlando riskiert…

    Das soll nicht heißen, dass ich das gutheiße. Die Deals sind teilweise echt scheiße (wobei sich hinterher immer leicht sagen lässt: ich hab’s ja gleich gesagt) Aber ich kann die GMs da teilweise verstehen warum sie so handeln.

  16. tdog194 says:

    @ Dennis Spillmann: Sehr gute Analyse , bei den drei von dir angesprochenen Punkten teile ich deine Meinung zu 100 %. Ohne Dre zu nahe treten zu wollen, habe ich doch den Eindruck, dass er die Thematik nicht vollständig durchdringt-
    aber natürlich trotzdem vielen Dank für den Podcast ( hey, ich habe schon fleissig gespendet, deshalb nehme ich mir auch das Recht raus, auch ein bisschen Kritik zu üben lol)

  17. jules dee says:

    ouo….gäbe es nen like button,lakerboi – ich würde ihn drücken….

  18. Melo says:

    Wie kann es denn bitte schön sein, dass die Owner sich über Verluste beklagen. Wenn ein GM einem Milicic 20mio gibt oder einem marvin williams 40 ist klar das solche Verträge den Salary Cap belasten und somit zwangsläufig zu Misserfolg führen. Wenn man sich die Spielerverträge der Hawks ansieht weiß man warum die stagnieren. Die geben allein für Williams und johnson und crawford knapp 35-40 mio aus im jahr. Dann geben die Horford und Smith jeweils 10 mio welche schon eher gerechtfertigt sind und wundern sich warum sie schon an der Gehaltsobergrenze sind. Mit so einem Management kann man keine Meisterschaften gewinnen. Nur wer gut wirtschaftet wird Erfolg haben als Small – Market Team
    Bestes Beispiel is OKC. Die haben clever gedraftet und werden mit Durant, harden, ibaka, westbrook und perkins auf dauer Erfolg haben. Green haben sie aussortiert, da presti ihm keinen Vertrag geben wollte wie zb. die hawks Williams. perkins wird über die nächsten Jahre 7mio im jahr kriegen, durant und westbrook maximal gehälter und Harden und ibaka werden in 2 jahren Verträge über 8mio im Jahr unterschreiben. Dann werden die auch an der Grenze des Salary Caps liegen aber im Gegensatz zu den Hawks haben sie in Durant und Westbrook in Zukunft 2 superstars und in harden und Ibaka potenzielle All Stars zudem haben sie perkins als Defensivanker unterm korb und Spieler wie sefolosha und collison als günstige Arbeiter und Verteidiger. Die Hawks hingegen haben in Johnson einen überbezahlten alternden All Star in smith und horford 2 gute powerforwards und in Williams einen überbezahlten bankspieler. Atlanta hat keinen Center und keinen Small forward nur auf pg haben sie mit Teague einen günstigen Hoffnungsträger.
    OKC hingegen ist auf allen positionen für die nächsten 5-10 Jahre hervoragend besetzt. die hawks haben erstmal die Drafts ordentlich vermasselt siehe williams marvin 2005 und sheldon 2006. Hätten die clever gedraftet hätten die nun eine mannschaft mit paul johnson gay smith und einem soliden center. horford hätten die 2007 nicht mehr gedraftet mit dem Kader die hätten wohl 2007 schon um die 2.playoff runde gespielt. Dann haben sie es vergeigt williams loszuwerden nachdem sein rookie deal ausgelaufen ist zudem hätten sie vor 2 jahren smith oder horford für einen center traden müssen. Johnson hätten sie einfach gehen lassen sollen und jordan crawford hätte man behalten müssen da sie jamal nicht mehr finanzieren können. man sieht an diesem beispiel sehr gut was ein gutes oder schlechtes management bedeuten. OKC wird auf Dauer um die meisterschaft spielen während die Hawks im Osten in den nächsten jahren wohl in der 1. Runde rausfliegen mit den bulls, heat, knicks als kontrahenten. Auch wenn OKC auf dauer über der Gehaltsobergrenze liegen wird werden sie keine Verluste machen da sie selbst als small market team mit superstars wie Durant und tiefen Playoffruns genügend Fernsehgelder bekommen und genügend fans haben werden.

  19. Jendreiek says:

    Ganz ehrlich, der Lewis-Deal sah auch damals schon scheisse aus, und ich bezweifle stark, dass er woanders in die Nähe von 100 Mio gekommen wäre.
    Max-Verträge für Spieler, bei denen das Erreichen des einmaligen Allstarstatus den absoluten Zenit darstellt..einfach zu viel..

  20. jusufjosten says:

    das ding bei lewis ist glaube ich auch, dass wie auch jendreiek betont hat, dass kein anderes team so viel geblättert hätte.
    der größte fail sind für mich aber immer noch die pistons, die spieler ohne star faktor (gesicht der franchise usw) einfach mal langjährige hoch dotierte deals zahlen, die die ganze franchise zerstören.

  21. Lakerboi says:

    hab grad mal ein bissl gegoogelt…. Houston war wohl noch sehr an Lewis interessiert. Es war ein Sign-and-Trade für einen 2nd round pick (und eine 9mio Trade Exception für Seattle). Wird die Trade Exception eigentlich höher, wenn der Vertrag von Lewis größer wird?? Weil dann hätte Seattle ja ein Interesse gehabt Lewis mit einem höchstmöglichen Vertrag auszustatten und zu verschiffen. naja egal… jedenfalls traurig zu sehen, wie er im letzten Jahr in Seattle seine absolut beste Saison hatte und dann Jahr für Jahr abbaut… ekelhaft!

    So oder so: 100mio sind auf jeden fall zu viel für einen Spieler seiner Art. Wer weiß was für eine Entwicklung Orlando in ihm gesehen hat… ^^

    Die Deals von Detroit find ich auch furchtbar… Charlie V und Gordon :D

  22. stoutcheeks says:

    STOP BITCHIN AND PLAY BASKETBALL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  23. Flozn says:

    @Dennis (Post #1)

    Hey Dennis,
    Zu Punkt 1: Also ich verfolge die Berichterstattung ja auch schon seit laengerem und ich muss sagen, mein Eindruck war genau umgekehrt, in Bezug auf den Dealbreaker. Das Thema der letzten Wochen war der Hard Cap, von dem die Owner in keinster Weise abgerueckt sind. Ich frage mich wie du darauf kommst? Die Owner haben andere Systeme vorgeschlagen, die im Prinzip genauso wie ein Hardcap funktionieren wuerden, weil die Luxurytax einfach so hoch waere das keiner mehr ueber eine bestimmte Grenze gehen wuerden. Genau deswegen hat sich die Gewerkschaft ja quergestellt… Raiders heisst jetzt Twix sonst aendert sich nix. You know?

    Den Besitzern der Small Market Teams geht es nicht primaer um die 3 oder wie auch immer Prozent, sie wollen Mitspielen um die Meisterschaft bzw. so grosse Chancengleichheit wie moeglich. Damit auch ihre Franchise nationales/mediales/casual Interesse generiert. Das waere naemlich um einiges mehr Wert als die 3% des BRI! Auf die sie dann verzichten koennten. Oder anders herum was bringen New Orleans die paar Millionen mehr, wenn kein Superstar bei ihnen spielen will und sie die naechsten 10 Jahre im Keller ihrer Division abgammeln und sich wirklich kein Arsch fuer sie interessiert. Mal ganz abgesehen davon, dass wenn der Lockout noch n paar Wochen andauert, dass “eingesparte” Geld eh verloren ist, ganz zu schweigen vom kollateral Schaden, der wohl das wahre uebel waere (Imageverlust etc.). Das selbe gilt uebrigens auch fuer die Spieler.
    Und deswegen beharren die Owner auf dem Hard Cap System. Das in diesem Bezug auf den ersten Blick schon irgendwie Sinn macht, aber auch keine Isiah Cure ist, ich weiss. Andere Wege zu gehen, dafuer haben sie nicht genug Eier/sind zu engstirnig und [fuege adjektiv eigener Wahl ein]. Ansonsten haette man Bill Simmons schon als Berater hinzugezogen und ab naechste Saison gaebe es das Entertaining As Hell Tournament, (http://www.grantland.com/story/_/id/6749669/if-ruled-nba-world) die beste Idee seit Herr Naismith n paar Koerbe an die Wand genagelt hat!

    Falls du allerdings recht hast und es wirklich nur um die paar hundert Millionen geht, dann koennen wir uns auf ein sehr baldiges Ende des Lockouts freuen, denn das Geld um das sie grade kaempfen geht ihnen durch den Lockout ganz schnell verloren, so dass es nicht mehr lange Sinn machen wuerde nicht zu spielen. http://www.hardwoodparoxysm.com/2011/10/07/the-lockout-dilemma/ Ich vertraue der Quelle jetzt einfach mal blind, weil sie meinen Punkt unterstuetzt, ich keinen Bock hab es nachzupruefen und es auch nicht muss weil ich kein Journalist bin.

    Later.

  24. der dom says:

    Ich glaube der Gewerkschaft gehts auch eher nicht um die miesen Deals und die Saläre der Topstars, sondern um die Spieler die fürs Minimum Gehalt oder knapp drüber spielen…wie Dre schon sagt, bald wird die Mitte fehlen…siehe Miami oder New York…2-3 Spieler bekommen 75 % des gesamt Gehaltes des Teams und der Rest? Somit ist die NBA auch nur ein Abbild der Gesellschaft im Moment…

    Klar kann man sagen 300 – 400tausend Dollar pro Jahr (keine Ahnung wo das Minimum liegt?) sind doch immer noch ne Menge Asche, ich finde bei Sportlern muss man halt auch immer sehen wie lange können die das verdienen? Bis sie 35 sind? Die kommen mit 20 in die Liga verdienen also vielleicht 15 Jahre (wenns gut läuft) und müssen damit im Prinzip den Rest ihres Leben auskommen, denn nicht jeder bekommt nen Trainer oder Management Job oder ist ne globale Werbeikone…

    Und ja mir ist bewusst das viele Menschen weitaus weniger im Jahr verdienen und dafür auch noch ihr GANZES Leben arbeiten müssen (hmm ich zum Beispiel…VERDAMMT!!! :/) aber darum gehts ja hier nicht!

  25. eightch says:

    ^^wenn ich 15 jahre lang 300k im jahr bekomme ist das wieviel? ich weiß worauf du hinaus willst aber mit dieser beweisführung verlierst du den prozess mein freund ;)

  26. Bongo der Große says:

    Wo ist denn ein Problem mit hohen Spielergehältern? mal ehrlich die Profis hauen die ganze Kohle doch eh wieder raus = schön für die Gesellschaft und die Konjunktur, während die eher nicht in Armut lebenden Teambesitzer doch nur ihr Geld bis zum Erbrechen maximieren wollen. Von daher Pro 53%

    Davon abgesehen ist es doch wohl krass wenn Arbeitgeber Arbeitnehmer einfach so aussperren oder entlassen (hallo mies bezahlte Teamangestellte die kein Basketball spielen, jetzt aber auf der Straße stehen) nur weil man mit den Spielern und deren Agents keine Einigung erzielen kann. Was würde denn dagegen sprechen weiterzuspielen & nebenher zu verhandeln?

    Der großteil der Spieler hat noch Vertrag, für die Freeagents Minimum beim Letzten Team bis ein neuer Tarifvertrag steht und fertig.

    Wie man für die superreichen egoistischen Teambesitzer da auch nur einen Hauch von Verständniss aufbringen kann, kapier ich nicht.

    mit gütigen Grüßen euer nächster Gewaltherrscher
    nur Spaß, wahrscheinlich …

  27. Lence_Laroo says:

    @ Flozn – Jein, natürlich kann es sich nicht nur um die 3% BRI drehen, es geht natürlich auch um die system issues. Kürzere Laufzeiten der Verträge, Birdrechte, Ausnahmeregelungen für Leistungsverweigerer etc. alles verhandelbar … das Hardcap ist mit der NBPA nicht machbar, das haben die Spieler auch schon mehrfach sehr deutllich betont.
    Was kann man (die NBPA) gegen das Hardcap anbringen: Zum Einen können die Herren Manager genauso Ihre Fehler machen und grottige Spieler einkaufen, die Folgen mit einem hardcap wären sogar noch verheerender. Es wird immer Städte geben die Spieler mehr anziehen werden als andere und deshalb werden Städte wie NY, LA, Chicago auch immer einen gewissen Vorteil geniessen können, isso! Weiterhin (hat wohl DWade letztens geäußert) können durchaus Smallmarket-Teams erfolgreich sein, mir fallen da Teams wie OKC, San Antonio (4 Meisterschaften !!!), Miami etc. … ein, also kann es doch auch nicht nur an der Kostenstruktur liegen, sondern hat sicher viel mehr mit intelligentem und sportlich sinnvollem Handeln zu tun.
    Teamstruktur (Management, coaching staff), Ausbildung, Trainigsbedingungen, da gibt es so viele Faktoren die nicht geldabhängig sind und den Erfolg viel entscheidender beeinflussen.

    Momentan geht es mMn eher darum, dass die owner schon mit völlig unrealistischen Forderungen an den Verhandlungstisch gegangen sind und ihre Zugeständnisse, die sie im Laufe der Verhandlungen machen mussten, jetzt als Opfergabe hinstellen. Die NBPA hat in diesen Verhandlungen aber bis jetzt eigentlich nur gegeben und schon 4% vom BRI abgegeben. Die weiteren 3% sehe ich rein von der Summe her nicht als Problem, aber es geht anscheinend ums Prinzip und um Stolz!!! Die Frage ist halt wie lange die owner die Spieler aussperren müssen, um diesen zu brechen.

    Paradox an der ganzen Sache finde ich, dass sich nichtmal die owner untereinander einig sind was sie wollen und die Smallmarket-Teams eigentlich gerne NHL ähnliche Zustände haben möchten (hardcap und revenue sharing) … wie die NHL solch ein System bekommen hat und die Folgen des damaligen Lockouts für die NHL hatte, wissen sicherlich die Meisten. Das kann doch wohl kaum im Interesse der Beteiligten sein und deshalb glaube ich auch an eine baldige Lösung !!!

    So viel geschrieben und bestimmt nen Haufen Fehler, aber kein Bock mehr auf durchschauen :-)

  28. Lence Laroo says:

    @ Flozn – Jein, natürlich kann es sich nicht nur um die 3% BRI drehen, es geht natürlich auch um die system issues. Kürzere Laufzeiten der Verträge, Birdrechte, Ausnahmeregelungen für Leistungsverweigerer etc. alles verhandelbar … das Hardcap ist mit der NBPA nicht machbar, das haben die Spieler auch schon mehrfach sehr deutllich betont.
    Was kann man (die NBPA) gegen das Hardcap anbringen: Zum Einen können die Herren Manager genauso Ihre Fehler machen und grottige Spieler einkaufen, die Folgen mit einem hardcap wären sogar noch verheerender. Es wird immer Städte geben die Spieler mehr anziehen werden als andere und deshalb werden Städte wie NY, LA, Chicago auch immer einen gewissen Vorteil geniessen können, isso! Weiterhin (hat wohl DWade letztens geäußert) können durchaus Smallmarket-Teams erfolgreich sein, mir fallen da Teams wie OKC, San Antonio (4 Meisterschaften !!!), Miami etc. … ein, also kann es doch auch nicht nur an der Kostenstruktur liegen, sondern hat sicher viel mehr mit intelligentem und sportlich sinnvollem Handeln zu tun.
    Teamstruktur (Management, coaching staff), Ausbildung, Trainigsbedingungen, da gibt es so viele Faktoren die nicht geldabhängig sind und den Erfolg viel entscheidender beeinflussen.

    Momentan geht es mMn eher darum, dass die owner schon mit völlig unrealistischen Forderungen an den Verhandlungstisch gegangen sind und ihre Zugeständnisse, die sie im Laufe der Verhandlungen machen mussten, jetzt als Opfergabe hinstellen. Die NBPA hat in diesen Verhandlungen aber bis jetzt eigentlich nur gegeben und schon 4% vom BRI abgegeben. Die weiteren 3% sehe ich rein von der Summe her nicht als Problem, aber es geht anscheinend ums Prinzip und um Stolz!!! Die Frage ist halt wie lange die owner die Spieler aussperren müssen, um diesen zu brechen.

    Paradox an der ganzen Sache finde ich, dass sich nichtmal die owner untereinander einig sind was sie wollen und die Smallmarket-Teams eigentlich gerne NHL ähnliche Zustände haben möchten (hardcap und revenue sharing) … wie die NHL solch ein System bekommen hat und die Folgen des damaligen Lockouts für die NHL hatte, wissen sicherlich die Meisten. Das kann doch wohl kaum im Interesse der Beteiligten sein und deshalb glaube ich auch an eine baldige Lösung !!!

    So viel geschrieben und bestimmt nen Haufen Fehler, aber kein Bock mehr auf durchschauen :-)

  29. der dom says:

    @eightch: ich sag ja nicht das das wenig ist, aber wieviele von den Jungs spielen denn überhaupt 15 Jahre NBA? Wie schnell hat man mal son Knorpel im Knie kaputt? Guck Dir dochn Oden an…was meinste wieviele Jahre der noch realistisch spielt? Nimm den jetzt mal ned als Top Pick sondern zum minimum Gehalt, rechne das mal 2-3 Jahre, dann relativiert sich das nen bisschen…

    Und überbezahlt in Relation zu Jemandem der den ganzen Tag bei Wind und Wetter den Handbagger gibt ist eh jeder Profisportler der nen Sport betreibt der mediales Interesse hat…ich weiss auch das nen der 2ter Torwart inner 2ten Bundesliga ~10,000 EUR pro Monat bekommt…wofür? Genau: fürs trainieren und am WE aufpassen das die Bank nicht geklaut wird…

    Aber das ist ne Grundsatzdiskussion: mag ja sein das nen Jordan oder nen Kobe für ne Franchise das Gehalt wert ist weil er entsprechende Einnahmen generiert, in Relation zu 90% der arbeitenden Bevölkerung sind die NATÜRLICH alle krass überbezahlt.

    Auf der anderen Seite kann ja nen Besitzer nix dafür wenn nen Spieler nicht in der Lage ist wirtschaftlich zu leben…wenn ich halt “nur” das Minimum Gehalt bekomme brauchts halt keine 5 Porsches…gilt aber für die Mananger auch, die Spieler nehmen das was die Besitzer ihnen zahlen, die Spirale dreht sich so halt immer weiter nach oben.

    Wieder nen Beispiel ausm Fusi:

    In Spanien haben die Spieler die ersten Saisonspiele bestreikt weil die Vereine noch Schulden aus Gehaltszahlungen hatten, trotzdem kann Real, Barcelona und wie sie alle heißen, jedes Jahr Spieler für zig Millionen kaufen und riesen Gehälter zahlen OBWOHL sie schon eh hoch verschuldet sind…

  30. shootdafreak says:

    was lale hier vergessen haben ist, den spieler standen 57% des Geldes zu, was verdient wird. das heißt aber auch das es erstmal ausgegeben werden muss. so wie ich das im interview von david aldrige mit d.stern verstanden habe, konnten die GMs das in der letzten saison nicht gewährleisten und haben cba deshalb nicht um ein jahr verlängert.

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