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Friday Bullets: Jeffersons Game-Winner, Chris Pauls Return to New Orleans

Celtics-Bucks: 100-91

Beim Heim-Debut von Bucks Neuzugang Monta Ellis empfingen die Milwaukee Bucks die älteren Herren aus Boston. Die Celtics konnten bis dahin eine ausgeglichene 3-3 Bilanz auf ihrem Monster-Road Trip vorweisen. Es hätte niemanden überrascht, wenn der neu formierte speedy Backcourt der Bucks die ermüdeten Mannen in Grün einfach überrannt hätte. Immerhin war Milwaukee seit sechs Spielen  ungeschlagen, allerdings waren die Gegner auch eher mittelmäßig. Doch vor allen Dingen einem stark aufspielenden Paul Pierce ist es zu verdanken, dass die Kelten ihren Playoff Spot festigen und sogar wieder auf die Führung in der Atlantic Division schielen können ( nur noch ein halbes Spiel hinter Philly). Pierce erzielte 25 Punkte (10-15 FG, 3-3 3er) und holte dazu noch neun Rebounds und durch einen Dreier in der Mitte des dritten Viertels zog er dann schließlich an Clyde „the glide“ Drexler vorbei und belegt jetzt Platz 26 in der all-time Scoring Liste. Rajon Rondo verteilte fleißig Assists (14) und Mikael Pietrus steuerte 13 Punkte von der Bank bei. Für die Bucks lieferten Jennings und Ellis 19 und 13 Punkte ab, dazu Carlos Delfino mit 16 Punkten und acht Rebounds. Vor allem die Defense der Celtics in der zweiten Hälfte trug dann zur Spielentscheidung bei. In der ersten Halbzeit schossen die Bucks noch fast 50 %, in der zweiten dann nur noch 29%. Spielbericht

Zwar konnten die Kelten in diesem Spiel elf Schüsse blocken (tied sesaon-high), aber die Verpflichtung eines Big Man steht immer noch ganz oben auf der To-Do-Liste von Gm Danny Ainge. Quellen zufolge ist die Wahl auf Ex-Cavalier Ryan Hollins gefallen. Ist der 2.13m Mann das fehlende Puzzleteil, das den alternden Big-Three zu einem letzten tiefen Playoff-Run verhelfen kann? Was meint ihr?

Pacers-Wizards: 85-83

Die Wizards legten einen guten Start hin und führten nach dem ersten Viertel 34-18 und zur Halbzeit 51-31. Dann beschlossen die Pacers doch noch am Spiel teilzunehmen und legten eine furiose Aufholjagd hin. Eine Minute vor Spielende sorgte ein Dreier von Paul George für die erste Führung der Pacers (den vorrausgegangenen Offensivrebound holte David West mit  ausgekugeltem Finger….Hustle!). Zehn Sekunden vor Schluss lagen die Wizards mit zwei Punkten hinten und John Wall hatte den Spalding für den finalen Wurf. Sein versuchter Drive zum Korb wird allerdings stark von Paul George verteidigt. Zwar schafft es Wall tatsächlich noch einen Floater zum Ausgleich im Korb unterzubringen, dieser Korb fällt aber eindeutig nach der Schlusssirene. Den Pacers gelingt ein 22 Punkte Comeback, vier Starter können zweistellig punkten. Spielbericht

Clippers- Hornets: 90-97

Das Starting Lineup wurde diesmal von Schauspieler Samuel L. Jackson verkündet und CP3 wurde sowohl mit Beifall als auch Buhrufen empfangen. Chris Paul fand sich zum ersten Mal in seiner alten Wirkungsstätte New Orleans wieder und auch Chris Kaman durfte zum ersten Mal gegen seine alten Mannschaftskameraden ran. In New Orleans war Motto-Party angesagt: Block Party. Ein paar krasse Rejections von Chris Kaman und Jason Smith in der ersten Hälfte, die Clippers durften bei der Block Party nur zusehen (0! Blocks insgesamt). Nachdem die Hornets die ersten drei Viertel durchgehend hinten lagen, kamen sie durch einen 11-2 Run zu Beginn des vierten Viertels wieder heran. Vier Minuten vor Spielende hatte Jason Smith scheinbar die Sportart verwechselt und tacklet Blake Griffin in bester Linebacker-Manier. Dafür gab es ein Flagrant-Two Foul und das bedeutet bekanntermaßen vorzeitiges Duschen. Kurz vor Schluss versuchte Clippers Shooting Guard Randy Foye (1-14 FG) das Spiel durch einen Dreier auszugleichen, allerdings landete der Ball am Ring. Daraufhin schafften es die Hornets nicht den Ball innerhalb von acht Sekunden über die Mittellinie zu bringen, doch diese Violation wird von den Referees nicht geahndet. Die Clippers konnten nur elf Punkte im letzten Viertel erzielen und holten sich somit gegen New Orleans ihre dritte Niederlage in Folge ab. 15 von 24 Freiwürfen und nur fünf von 27 Dreiern (davon die letzten 19 Versuche daneben!) sind einfach verschenkte Punkte und dürften Coach Vinny del Negro einige graue Haare beschert haben. Für die Hornets lieferte Chris Kaman ein weiteres 20-10 Spiel ab. Außerdem überzeugten Jarrett Jack und Jason Smith mit je 17 Punkten und Xavier Henry mit 12 von der Bank (und einem Clutch-Dreier). Spielbericht

Jazz-Kings: 103-102

Die Utah Jazz feiern ihren fünften Sieg in Serie in einem spannenden Spiel mit einer besonders aufregenden Schlussphase. Zunächst konnte Sacramentos Marcus Thornton die Kings mit einem Layup 4,1 Sekunden vor Schluss 102-101 in Führung bringen. Im Gegenangriff zog Jazz Point Guard Devin Harris Richtung Korb und floatete den Ball in die Nähe des Rings, wo dann Al Jefferson goldrichtig stand und den Game-winning Tip-in versenkte. Es ist schwer zu sagen, ob es ein Wurf oder ein Pass von Harris war. Devin besteht natürlich darauf, dass es ein Pass gewesen sei, Jefferson (26 Punkte, sieben Rebounds) ist sich nicht so sicher: “I honestly thought it was a short shot . I was at the basket by myself, and that was the only way he could get it to me. It was a perfect pass.” Schaut es euch als Video des Tages an und entscheidet selbst. Spielbericht

 

Weitere Ergebnisse:

Warriors- Rockets: 83-109

Vor allem die Starting Five der Houston Rockets bot eine überzeugende Leistung auf dem Parkett. Auch ohne ihren Top-Scorer Kevin Martin( Schulterverletzung) dominierten die Rockets die Warriors (ohne Curry, Biedrins und natürlich Bogut), vor allen Dingen in der Zone. Ganze 17 Rebounds mehr als ihr Gegner konnten die Texaner abgreifen. Hervorzuheben ist die Leistung von Rookie Chandler Parsons( 20 Pkt, 11 Reb), auch Samuel Dalembert (15 Pkt, 10 Reb) und Luis Scola ( 18 Pkt, Career-High 7 Ast) konnten überzeugen. Insgesamt alle Houston Starter mit einem +/- Wert von über 20. Mit so einer Leistung sollte es auch in der starken Western Conference für einen Playoff-Spot reichen. Spielbericht

Grizzlies- Portland: 93-97

Zweiter Sieg im vierten Spiel für Portlands neuen Head-Coach Kaleb Canales. Das hat er vor  den starken Wurfquoten seines Teams von der Dreierlinie (40%) und besonders der Freiwurflinie(25-25!) zu verdanken. So viele Treffer von der Wohltätigkeitslinie, ohne einen Fehlwurf, schaffte noch kein anderes Team in dieser Saison. Besonders Jamal Crawford war „cold as ice“ an der Linie (10-10) und versenkte vier Freiwürfe in den letzten Sekunden. Top-Scorer für die Blazers war Nicolas Batum mit 24 Punkten. Von Wesley Matthews gab es noch 18 Punkte und neun Rebounds dazu. Bei den Grizzlies konnten wir nach langer Zeit Gilbert Arenas mal wieder in einer Basketball Uniform sehen, sein Debut blieb eher blass mit zwei Punkten und zwei Assists in 12 Minuten Spielzeit. Bleibt die Frage wie Headcoach Lionel Hollins zukünftig die Minuten im Backcourt aufteilt (vielleicht wird er ja von Gilbert mit anderen Methoden überzeugt….) Spielbericht

Video des Tages:

Al Jeffersons Game Winner nach Devin Harris’  Floater/ Alley-Oop-Pass

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9 Kommentare to “Friday Bullets: Jeffersons Game-Winner, Chris Pauls Return to New Orleans”

  1. luc says:

    ryan hollins könnte durchaus unter garnetts anleitung einige defensive impulse setzen. größe und athletik ist ja vorhanden… hat ja sein können schon ein paar mal aufblitzen lassen!

  2. KB24 says:

    wow was ging nola..?!^^

    denke mal man kann jetz die clippers getrost von “lob city” in “blocked city” umbenennen :)

    hohooo kaman und smith haben da echt mal aufgeräumt meine fresse :D

    not in kamans country :D

  3. Dave says:

    Der Gedanke einer verkürzten Saison hat es zumindest auf die NBA Homepage geschafft. Vielleicht setzt hier ein neuer Comissioner neue Impulse.
    http://mi.nba.com/_touch/article.html?url=/news/what_if_this_wild_66-game_sea_20120323.html

  4. granite says:

    Pff, 6 Blocks, die bringt Stiemsma alleine in 25 min. :D
    Nur Spaß, natürlich starke Leistung der beiden. Schön, dass Kaman mal wieder 20/10 liefert und die Entwicklung von Smith gefällt mir auch gut.

  5. ca$h says:

    @KB: Kimmel und die Kids sind lustig, das Wurfspiel mit Ricardo kannte ich, ist aber auch sehr nice, vor allem weil Kobe auch an der Kirmes Bude es nicht sein lassen kann Black Mamba zu sein. Aber der Tellerwäscher ist einfach zu krass und verdient sich ehrlich sein neues Auto. :)
    Thx 4 the upload

  6. KB24 says:

    melos und kobes reaktionen sind echt die besten,total von der rolle beide echt nice,wie kobe einen v ricardos würfen blockt und am ende dem ref eins auf die kappe gibt is einfach nur göttlich :p

  7. DefenseWinsChampionships says:

    Genauso gewinnt auch ein CoD-Spieler gegen einen Sportschützen …
    Melo und LeBron verstehen gar keinen Spaß!

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