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Friday Bullets: Zuviel Thunder für die Lakers, Mavs unterliegen in Miami

Dallas Mavericks- Miami Heat: 85-106

Zum ersten Mal seit Spiel sechs der letztjährigen NBA-Finals reisten die Mavs nach Südflorida. „ Just another day at the office“, antwortete Mavericks-Besitzer Mark Cuban auf die Frage, ob die Rückkehr nach Miami etwas Besonderes für ihn und das Team darstelle. Die American Airlines Arena gleicht einer Festung. Seit 14 Spielen sind die Miami Heat zu Hause ungeschlagen. Gegen den amtierenden Champion aus Dallas wollte das Team um Headoach Erik Spoelstra einen weiteren Sieg drauf legen. Den besseren Start erwischten allerdings die Mavericks und konnten, vor allem wegen Dirks starker Leistung (8-10 FG), mit einer fünf Punkte Führung das erste Viertel beenden. Im zweiten Abschnitt kam Miami dann deutlich besser in Spiel, nach zwei Niederlagen in Folge (gegen Oklahoma City und Indiana) war man auch auf Widergutmachung aus. Schließlich endete die erste Halbzeit mit einer 60-53 Führung der Gastgeber. Mehrere Faktoren sorgten letztendlich dafür, dass die Miami diese Führung auch nicht mehr aus der Hand geben sollte. Zum einen konnten sechs Spieler für Miami zweistellig Punkten, Lebron James und Chris Bosh solide mit je 19 Punkten und neun Rebounds. Dwayne Wade steuerte 16 Punkte bei und auch Udonis Haslem liefert starke 16 Punkte off the bench ab. Rookie Norris Cole konnte nach fragwürdigen Leistungen in den letzten Spielen mal wieder überzeugen (10 Pkt). Zum anderen lieferten die Heat vor allen Dingen in der zweiten Halbzeit eine starke defensive Vorstellung. Die Mavs konnten in der gesamten zweiten Hälfte nur 32 Punkte erzielen. Für „uns Dirk“ lief in der zweiten Halbzeit auch nichts mehr zusammen, nur einer von neun Wurfversuchen fand sein Ziel. Jason Terry erwischte einen rabenschwarzen Tag und warf mit Backsteinen um sich (3 Pkt, 1-10 FG). Somit war es auch nicht weiter schlimm, dass die Heat-Offense zu Beginn des dritten Abschnitts selbst ein bisschen abkühlte. Besonders unterm Brett war die Überlegenheit der Heat deutlich zu sehen, Miami griff 44 Rebounds ab und Dallas nur 29. Schlussendlich gelingt Miami der Season-Sweep über den amtierenden Champion.(Spielbericht)

Nun heißt es für das Team aus Florida auch auswärts zu überzeugen (sechs der letzten acht Auswärtsspiele gingen verloren). Für Dallas geht es zunächst nach Orlando, danach stehen enorm wichtige Heimspiele gegen direkte Playoff-Konkurrenten aus der unglaublich knappen Western Conference an (Clippers, Grizzlies).

 

Oklahoma City Thunder- Los Angeles Lakers: 102-93

Steht im Westen die endgültige Wachablösung bevor? Mittlerweile kann man die Thunder durchaus als Favorit im Matchup gegen die Veteranen aus Los Angeles sehen. Die Lakers fanden zunächst besser in Spiel, vor allem Andrew Bynum kam immer wieder ungehindert zum Abschluss und mischte die Zone der Thunder gehörig auf. Ein 14-0 Lakers Run und insgesamt 22 Punkte „in the paint“ führten zu einer recht deutlichen 30-18 Führung für die Lakers. Dazu kam auch noch, dass Kevin Durant einen eiskalten Start erwischte, seine ersten acht Würfe verfehlten ihr Ziel. Ende des ersten Viertels hieß es dann „Welcome back D-Fish“, Standing Ovations für den 37-Jährigen Veteranen, der insgesamt 13 Spielzeiten in Los Angeles verbracht hat und nun zum ersten Mal im Thunder-Trikot im Staples Center auflief. Mit Beginn der zweiten Hälfte kam Oklahoma dann so richtig ins Rollen. Pau Gasol holt sich innerhalb von drei Minuten drei Fouls ab und darf erst mal Platz nehmen. Vor allen Dingen Russell Westbrook war richtig „on fire“ mit 17 Punkten allein im dritten Viertel. Der Pointguard punktete nach Belieben, Kendrick Perkins fügte noch 10 Punkte hinzu und ein Buzzer-Beater am Ende des Viertels rundete die starke Leistung der Thunder ab. Auch Kevin Durant fand wieder ins Spiel zurück und nachdem er seine ersten acht Würfe verfehlte, konnte er anschließend eine Bilanz von 10-14 aus Feld vorweisen. Allen voran Russell Westbrook überzeugte mit 36 Punkten, KD steuerte trotz schlechtem Start noch 21 Punkte bei. Lakers Top-Scorer war Andrew Bynum mit 25 Punkten und 13 Rebounds. Auch Kobe hatte so seine Probleme (7-25 FG), aber vor allen Dingen in der Crunch-Time war von der Black Mamba nicht viel zu sehen. (Spielbericht)

Eine beeindruckende Leistung der jungen Wilden aus Oklahoma, besonders in der zweiten Hälfte. Das „team to beat“ aus dem Westen kommt wohl aus Oklahoma, aber in den Playoffs herrschen eigene Gesetze und vor allen Dingen so eine erfahrene Mannschaft wie die Lakers kann und sollte man nie ganz abschreiben.

Weitere Ergebnisse:

New Orleans Hornets- Portland Trail Blazers: 93-99

Für New Orleans konnten nur acht Spieler ein Trikot überstreifen, allein auf vier ihrer Starter mussten die Hornissen (Kaman, Okafor, Jack, Ariza) verletzungsbedingt verzichten. Vor allen Dingen Marco Belinelli (27 Pkt, 7-11 3er) ist es aber zu verdanken, dass das Spiel drei Minuten vor Schluss ausgeglichen war. Durch einen späten 10-1 Run in den letzten Minuten konnten die Trail Blazers schließlich doch noch einen Heimsieg einfahren. LaMarcus Aldridge überzeugte einmal mehr mit 25 Punkten und 12 Rebounds. Erwähnenswert ist aber auch die Leistung von Portlands Bank, J.J. Hickson (12 Pkt) und Luke Babbitt (16 Punkte Career-High). Was ist nur mit dem ehemaligen Sixth Man of the Year Jamal Crawford los? Null von sechs aus dem Feld, 9 von 55 in den letzten sechs Spielen (16,4% FG) grenzen an Arbeitsverweigerung. (Spielbericht)

Washington Wizards- Indiana Pacers: 89-93

In einem durchweg engen und hart umkämpften Spiel ließen die Pacers auf heimischem Parkett nichts anbrennen. Danny Granger holt 25 Punkte und sieben Rebounds. Die Wizards leisteten sich insgesamt 17 Turnovers, da reichten auch Jordan Crawfords 20 Punkte nicht zum Sieg.(Spielbericht)

Video des Tages:

 

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ein Kommentar to “Friday Bullets: Zuviel Thunder für die Lakers, Mavs unterliegen in Miami”

  1. KB24 says:

    war mal wieder nen typisches lakergame.die kriegens echt nich gebacken mal EIN spiel der saison so durchzuziehen wie sies können und wies sie eig unschlagbar macht.da verteidigen die durant so geil,der fängt mit 0-8 an,haben im ersten viertel einen 14-0 lauf,und brechen dann im dritten viertel mit 34-19 komplett ein,das geht doch eig garnich ey..dieses 3.viertel kostete den sieg,hätt ich die nacht bloß geschlafen echt…

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