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Sunday Bullets: Spurs dominant, Lin verletzt und die Final Four stellen alles in den Schatten

Dieses Wochenende ist alles anders….denn im Gegensatz zum Rest des Jahres steht an diesem Wochenende die NBA ganz klar in der 2. Reihe der öffentlichen Wahrnehmung. College Basketball oder präziser die NCAA Final Four stehen im Blickpunkt der Fans und Medien. Doch dazu später mehr…

Denn auch in der NBA gab es letzten Abend so einiges an Action und Dramatik. Allen voran steht hier das Team der Stunde. Die San Antonio Spurs gewannen bereits ihr 7. Spiel in Folge und müssen mit dem wohl homogensten Team der Club-Geschichte wieder zu den absoluten Titelanwärtern gezählt werden. Die Verpflichtungen von S-Jax und Boris Diaw scheinen sich auf jeden Fall bezahlt zu machen. Bester Spieler beim souveränen 112:103 Sieg gegen die Pacers war Timmy Duncan mit starken 23 Punkten und 11 Rebounds. Fast wie in alten Zeiten! (Spielbericht)

Schlechte Nachricht für alle leidgeprüften Fans der Knickerbockers. Trotz eines überzeugenden 91:75 Siegs gegen die Cleveland Cavaliers überwiegen durch die Verletzung von Jeremy Lin (Meniskus) mit Sicherheit die Sorgenfalten auf bei den Knicks-Fans. Lin (fällt mind. bis Ende der regulären Saison aus) ist damit neben Amare Stoudemire der zweite Leistungsträger auf der Verletztenliste. Bester Spieler auf Seiten der Knicks: J.R. Smith mit 20 Punkten und 9 Rebounds(Spielbericht)

Eine weitere interessante Partie fand in L.A. zwischen den heimischen Lakers und den Kellerkindern aus New Orleans statt. Kobe Bryant, dessen Quoten und Anzahl der Würfe in letzter Zeit – drücken wir es vorsichtig aus – eher suboptimal sind, avancierte in diesem 88:85 Lakers-Sieg zum unverhofften Matchwinner durch einen erfolgreichen Dreier 20 Sekunden vor Schluß. Kobe hatte bis zu diesem Wurf eine seiner fürchterlichsten Karriereleistungen an den Tag gelegt und kam insgesamt auf 11 Punkte (bei 3-21 FG%). Stärker waren da schon die beiden langen Männer am Brett: Pau Gasol kam auf 21P/11R und Andrew Bynum auf gute 19P/10R. (Spielbericht)

Weitere Spiele am Samstag:

Detroit Pistons – Charlotte Bobcats 110:107 (OT)
Pistons: Tayshaun Prince 24 Punkte, 9 Rebounds
Bobcats: Byron Mullens 20 Punkte, 9 Rebounds

Philadelphia 76ers – Atlanta Hawks 95:90
76ers: Elton Brand 25 Punkte, 10 Rebounds, 5 Assists
Hawks: Josh Smith 34 Punkte, 9 Rebounds, 5 Assists

Sacramento Kings – NJ Nets 99:111
Kings: Tyreke Evans 23 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists
Nets: Deron Williams 19 Punkte, 6 Rebounds, 15 Assists

Milwaukee Bucks – Memphis Grizzlies 95:99
Bucks: Ersan Ilyasova 20 Punkte, 16 Rebounds
Grizzlies: O.J. Mayo 24 Punkte

LA Clippers – Utah Jazz 105:96
Clippers: Blake Griffin 24 Punkte, 8 Rebounds, 6 Assists
Jazz: Al Jefferson 26 Punkte, 4 Rebounds

…doch jetzt wie angekündigt zum eigentlichen Highlight der gestrigen Nacht: NCAA Final Four – das Halbfinale

Kentucky Wildcats – Louisville Cardinals 69:61

Kentucky gegen Louisville, der glasklare und turmhohe Favorit Kentucky mit den Superstars und Anthony Davis (sicherer Nr. 1 Pick im nächsten Draft) und Michael Kidd-Gilchrist gegen die Außenseiter Louisville. eigentlich eine klare Angelegenheit….wäre da nicht der Faktor Emotion. Denn diese Partie ist ein absolutes “Hassduell” bei dem es für die Fans des Verlierers mehr als nur eine Niederlage ist.
Letztendlich nutzte dies den Cardinals jedoch nur wenig, denn die Wildcats dominierten die Partie von Beginn an und kamen angeführt durch starke 18 Punkte, 14 Rebounds und 5 Blocks von Anthony Davis relativ klar ins Endspiel der Final Four am Montag, wo Kentucky auf den sieger der nächsten Partie trifft.

Kansas Jayhawks – Ohio State Buckeyes 64:62

In einem Duell auf Augenhöhe konnten sich die leichten Außenseiter aus Kansas knapp mit 64:62 gegen die von Jared Sullinger (13 Punkte/11 Rebounds) angeführten Buckeyes durchsetzen. Ausschlaggebend war dabei auch die starke Defense der Jayhawks besonders in person von Center Jeff Whithey ( 7 Blocks). Hauptaugenmerk in der Partie war natürlich das Duell der beiden künftigen NBA (Star?) Power Forwards und Lottery Picks Thomas Robinson (18P/8R) und Jared Sullinger, die nach Anthony Davis sicherlich die stärksten Big Men der NCAA sind. Durch den Sieg der Kansas Jayhawks kommt es am Montag zu einem Traumfinale Kentucky – Kansas und dem herbeigesehnten Duell der beiden überragenden Collegesspieler: Anthony Davis (Sieger des John Wooden Award) vs. Thomas Robinson.

Als Einstimmung ein kleines Video über das “Defensivmonster” Davis:

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5 Kommentare to “Sunday Bullets: Spurs dominant, Lin verletzt und die Final Four stellen alles in den Schatten”

  1. cofa says:

    111 rebounds für duncan :D

  2. Dave says:

    Sessions hat mal gezeigt wie verdammt schnell er ist!

  3. Lence Laroo says:

    Da die ersten beiden Sonntagsspiele hier keine Erwähnung finden poste ich mal meinen Senf hier auch nochmal:

    Mann o mann ich glaube seit dem großen Brand wurde Chicago nicht mehr so zerstört wie gestern, hatte zwar auf die Thunder getippt, aber die Art und Weise wie sie gegen die Bulls gewonnen haben, war schon beängstigend gut.
    Das 2. Topspiel auch ganz nach meinem Geschmack … da sahen die Heat nich wirklich gut aus :-) und Boston auf einmal wieder fett auf dem Playoffradar, in der Verfassung könnten die echt für ne Überraschung gut sein, wenn jetzt noch O’Neal zurückkommt und für n bißchen Entlastung auf der 5 sorgt siehts gut aus … würd mich jedenfalls freuen.

    Mein Gejammer zu den Knicks lass ich ma weg, is einfach nur schade.

  4. SD13 says:

    NCAA – 3 Uhr auf Espn America, ab 1 Uhr Vorberichte :)

  5. KB24 says:

    heute?? dachte das finale steigt am wochenende…fuck

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