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Friday Bullets: Gigantentreffen in Chicago – Wichtiger Sieg für die Mavs

 

Chicago – Miami:

Das Aufeinandertreffen von Chicago und Miami versprach ein Duell der beiden Superteams im Osten zu werden. Und die Erwartungen konnten eingehalten werden. In einem knappen Spiel hatte die Bullen aus Chicago am Ende mit 96 zu 86 nach Verlängerung die Nase vorne. Nachdem Derrick Rose das letzte Spiel noch verletzungsbedingt gefehlt hatte, war er gegen Miami wieder an Bord. Allerdings sah er noch extrem eingerostet aus und kam auf nur einen erfolgreichen Wurf aus dem Feld. Alle Fans von Chicago hoffen nun darauf, dass er in den verbleibenden Spielen noch Spielpraxis sammeln kann und dann ausgeruht in den Playoffs durchstartet. Durchgestartet ist gestern auch die Bank der Bulls. Im Duell der Reservisten lag die Bank der Bulls gestern mit 47 zu 7 vorne. Miami hatte dem wenig entgegenzusetzen. Für die Heat sah es kurz vor Ende noch recht vielversprechend aus. LeBron James netzte 3 seiner 30 Punkte 49 Sekunden vor Ende ein, um die Heat mit 83-81 in Führung zu bringen. 11 Sekunden vor Ende hatte er sogar die Chance, das Spiel mit zwei Freiwürfen für Miami zu entscheiden. Er traf aber nur einen seiner Freiwürfe (nein, es wäre jetzt zu einfach dazu etwas zu sagen) und die Bulls hatten die Chance sich per „hero shot“ in die overtime zu retten. Diese Chance nutzte C.J. Watson 2,2 Sekunden vor Ende und er versenkte den Dreier zum Ausgleich. Weil Dwayne Wade per fadeaway nicht zum Sieg traf, ging es auch tatsächlich in OT. Und in der legten die Bulls richtig los. Deng mit dem Jumper, Gibson mit Dunk und Foul und Spinmove sorgten dafür, dass Chicago die Verlängerung dominierte und den Sieg einfahren konnte. Für Chiacago waren Carlos Boozer mit 19 Punkten und 11 Rebounds, Watson mit 16 Punkten und 9 Assists and Loul Deng mit 16 Punkten am erfolgreichsten. Kyle Korver war einmal mehr heiß wie Chili-Sauce und traf 5/6 von der Dreierlinie. Gimme the hot sauce!

Für Miami war das Dreigestirn natürlich am erfolgreichsten. Der in Chicago traditionell sehr beliebte Lebron James kam auf 30 Punkte, Dwayne Wade scorte 21 Zähler und Chris Bosh kam auf 20 Punkte.

Die Bulls sind jetzt vier Siege vor Miami und damit so gut wie Sieger der Eastern Conference. Die Chance zur Rache ergibt sich für Miami am 19 April, wenn beide Teams erneut aufeinandertreffen. (Spielbericht)
Minnesota – Los Angeles:

Im hohen Norden standen sich die Minnesota Timberwolves und die LA Clippers gegenüber. Bis dato konnten die T-Wolves alle Saisonspiele für sich entscheiden. Zum Dauerverletzten Ricky Rubio kam für Minnesota die Verletzung von Kevin Love hinzu, der am Abend zuvor unsanft Bekanntschaft mit dem Ellenbogen von JaVale McGee machte. Daher also beste Voraussetzungen für die Clippers, den Sieg in Minnesota zu holen und den vierten Platz im Westen zu verteidigen. Und das gelang auch. Mit 95 zu 82 gewann das Team aus „Lob City“ gegen die T-Wolves. Angeführt von Blake Griffin mit 19 Punkten und 13 Rebounds spielen sich die Clippers langsam für die Playoffs warm. Griffin hätte sogar noch zwei Zähler mehr haben können, wenn er nicht (Achtung, bitte anschnallen) einen Dunking auf den Ring gesetzt hätte.

Damit erhält Griffin Eintritt in die Reihe der lustigsten Fehlversuche der NBA.  Aber Blake Griffin wäre nicht Blake Griffin, wenn er nicht im selben Spiel zeigen würde, dass er es auch besser kann. Ein gefangener Lob Pass über die gesamte Defense mit krachendem Dunk später zeigte, dass Fehlversuche von Griffin eher Seltenheitswert haben werden. Neben Griffin trafen Butler (17 Punkte) und der wiedergenesene Mo Williams (14 Punkte, 5 Assists) am Besten für LAC. Für die T-Wolves waren Michael Beasley mit 14 Punkten und 10 Rebounds und J.J. Barea mit 10 Punkten und 11 Assists am erfolgreichsten. Die Clippers konnten den vierten Platz vor Memphis verteidigen und schnuppern an den Lakers, die gegenwärtig noch Platz 3 inne haben. Für Minnesota ist die Saison gelaufen. Hier heißt es: Auf die neue Saison freuen und schon mal Dauerkarten für die Playoffs buchen. (Spielbericht)

 

Golden State – Dallas:

Unterschiedliche Ausgangssituation im Duell der Golden State Warriors und der Dallas Mavericks. Während Golden State um die goldene Ananas spielt, fighten die Mavs um einen (guten) Playoffplatz. Mit dem 112 zu 103 Sieg der Mavericks rücken sie nahe an die Memphis Grizzlies auf Platz 5 heran und konnten deren Patzer gegen San Antonio ausnutzen. Die Mavericks zeigten eine starke Teamleistung im Spiel gegen die Warriors. Dirk N. aus W. war mit 27 Punkten erfolgreichster Werfer für die Mavs, insgesamt trafen fünf Spieler aus Dallas zweistellig. Jason Kidd, der gestern verkündet hatte, noch ein Jahr dranhängen zu wollen, schrammte mit 10 Rebounds, 12 Assists und 9 Punkten denkbar knapp am Triple-Double vorbei. Für die Warriors waren vor allem zwei Spieler gestern gut aufgelegt. David Lee kam auf 30 Punkte und 8 Rebounds und Klay Thompson erzielte 24 Zähler (inklusive diesen netten Jams) und 8 Assists. Highlightplay des Spiels war der Lob-Pass von Jason Kidd zu Roddy Beaubois kurz vor Ende des zweiten Viertels. Die Mavericks gewannen ein must-win-Spiel und sind auf einem guten Weg in Richtung Playoffs unterwegs. (Spielbericht)

 

San Antonio – Memphis:

In der Wiederauflage der letzten Playoffs trafen die San Antonio Spurs auf die Memphis Grizzlies. Die Spurs konnte mit dem 107 zu 97 Sieg vergangene Nacht alle Aufeinandertreffen dieser Saison für sich entscheiden. Mit diesem Sieg sind die Spurs nur noch ein halbes Spiel hinter OKC im Rennen um den ersten Platz im Westen. Der Garant für den Sieg der Spurs war Tim Duncan . „The Big Fundamental“ kam auf 28 Punkte und 12 Rebounds und ließ seinen Gegenüber Mark Gasol ein um das andere Mal alt aussehen. Neben ihm kam Manu Ginobili auf 20 Punkte und Tony Parker auf 13. Für die Grizzlies aus Memphis traf Rudy Gay mit 19 Punkten am Häufigsten. Danach kamen O.J. Mayo mit 16 Zählern und Marresse Speights mit 15 Punkten. Zachh Randolph kam in einer knappen halben Stunde Einsatzzeit auf 10 Punkte und 11 Rebounds. Die Spurs konnten mit dem Sieg gegen Memphis verhindern, dass sie in einer Saison dreimal hintereinander verlieren und beendeten die vier Spiele andauernde Siegesserie der Grizzlies. (Spielbericht)

 

Charlotte – Detroit:

Willkommen im Bodensatz der Liga! Im Duell Not gegen Elend standen sich die Charlotte Bobcats und die Detroit Pistons gegenüber. Am Ende hatten die Pistons mit 109 zu 85 die Nase vorne. Am erfolgreichsten waren Monroe (25 Punkte, 11 Rebounds) und Knight (21 Punkte, 7 Assists, 3 Steals) für Detroit. Für Charlotte scorte kein Spieler mehr als 13 Punkte und somit konnten sie den 8ten Sieg der Saison frühzeitig vergessen. Der einzige Spieler mit einem positiven +/- Ranking für die Bobcats war Cory Higgins. Keine Angst, den muss man nicht kennen. Einzige akzeptable Scene des Spiels war das hier. (Spielbericht)

 

Video des Tages:

Das Video ist zwar von gestern, zeigt aber, dass auch Kommentatoren mal Gefühle zeigen dürfen.

 

 

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3 Kommentare to “Friday Bullets: Gigantentreffen in Chicago – Wichtiger Sieg für die Mavs”

  1. Jendreiek says:

    So extrem unglaublich abwegig waren die Pfiffe jetzt auch wieder nicht – dass der Allstar gegenüber dem Rookie nen Promibonus hat nützt ja auch Pierce oft genug..
    Ich finde solche Kommentatoren immer ganz schrecklich. Heimspiele der Spurs mit Sean Elliot schau ich mir schon garnicht mehr an.

  2. Ty says:

    Die Celtics und Clippers Announcer sind die absolut schlechtesten der ganzen NBA. Unglaublich parteiisch (die machen sich meistens sowas von lächerlich mit ihren “analysen” wenigstens ist der SLAAAAAM DUNK von den Clips geil aber sonst haben die echt keine ahnung, als ob da ein 10 Jähriger Fan sitzen würde)

  3. maze says:

    nach dem sieg der bulls gegen miami sind sie der favorit im osten!

    die bulls sind für mich stärker einzuschätzen.

    man bedenke das rose in dem game kaum stattfand.

    wenn der ein!gespielt wieder dabei ist sind die finals sicher!!!

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