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Saturday Bullets: Philly in Panik – Baron feiert Geburtstag, New York feiert die Knicks – Mavs üben Rache an den Blazers

Die Lakers sind ohne Kobe trotzdem zu gut für die Nuggets. Phoenix besiegt Houston im direkten Duell und die Jazz zeigen Nerven. Philly muss  noch mal zittern. Orlando kann ohne Dwight nicht gewinnen. OKC, Miami und Indiana gewinnen standesgemäß.

Denver Nuggets – Los Angeles Lakers: 97-103

In Hollywood spielt an diesem Abend Matt Barnes (24Pkt/10Reb) unerwartet die Hauptrolle und führt die Kobe-losen Lakers zu ihrem dritten Sieg in Folge. Weil neben dem Alphatier der Lakers auch noch Coach Mike Brown, aus persönlichen Gründen, passen muss, sitzt John Kuester auf der Trainerbank im Staples Center. Dieser sieht, wie Andrew Bynum weiterhin unter den Körben der Liga aufräumt und ein Statistikpaket aus 30 Punkten, 8 Rebounds und 3 Blocks schnürt. Sein spanischer Frontcourt-Partner mit Namen Gasol (14Pkt/10Reb/3Blk), sorgt ebenso für diesen wichtigen Sieg, mit dem die Lakers das Ticket für die Playoffs lösen und ihren dritten Platz in der Western Conference weiter festigen. Auf der anderen Seite lassen die Nuggets ihre Chance an den Rockets vorbeizuziehen ungenutzt und bleiben vorerst auf dem achten Platz. Topscorer für Denver ist Andre Miller, der 20 Punkte einnetzt, letztendlich aber der guten Teamleistung der Lakers Respekt zollen muss, die in diesem Spiel 25 von 38 Treffern aus dem Feld nach einem Assist erzielen. (Spielbericht)

Phoenix Suns – Houston Rockets: 112:105

In einem weiteren Spiel zweier Playoff-Anwärter gewinnen die Sonnen aus Phoenix gegen die Rockets in Houston und lassen damit ihre Fans weiterhin von einer Playoff-Teilnahme träumen. Aufbau-Methusalem Steve Nash (18Pkt/10Ass) zieht auch in diesem Spiel wie gewohnt seine Fäden im Angriff der Suns, die außerdem von einem starken Spiel des Ex-Kölners Marcin Gortat (20Pkt/15Reb) profitieren. Zusätzlich punkten im Toyota Center sechs Spieler der Herren in Lila und Orange zweistellig. Bei den Texanern auf der Gegenseite sticht zum wiederholten Male Goran Dragic heraus, der gegen sein altes Team 22 Punkte sowie 7 Assists auflegt und damit erneut beweist, dass die Entscheidung ihn zu traden eine falsche war. Neben ihm sind Rebound-Allergiker Scola (21Pkt/6Reb) und Rebound-Monster Camby (14Pkt/18Reb/3Blk), der in diesem Spiel sogar 14 Punkte sammelt, die Hauptakteure für die Raketen. Durch den Sieg über den direkten Mitkonkurrenten um die letzten Playoff-Plätze sind die Suns nun nur noch ein Spiel vom letzten bzw. vorletzten Platz der Playoffs im Westen entfernt und setzen ihre grandiose Aufholjagd fort. Houston muss, nach zwei sieglosen Spielen in Folge, weiterhin um die Tickets für die erste Runde bangen. (Spielbericht)

Dallas Mavericks – Portland Trailblazers 97-94

Die Dallas Mavericks hingegen können nach einem Sieg über die Blazers und der Wiedergutmachung für die Niederlage in der Overtime, erst einmal durchatmen. Genau eine Woche nachdem LaMarcus Aldridge mit seinem „Buzzer Beater“ den Mavericks einen Tiefschlag versetzt hatte, geht das Team um Dirk Nowitzki (24Pkt/9Reb) im Rose Garden in Portland als Sieger vom Parkett. Neben dem deutschen Topscorer sorgt vor allem Delonte West (21Pkt/6Reb/7Ass/3Stl), der in dieser Nacht für Jason Kidd startet, dafür den dritten Sieg in Folge einzufahren und vorerst Platz sechs im Kampf um die Playoffs zu verteidigen. Bei den Trailblazers, die wohl nur noch theoretische Chancen auf eine Teilnahme in den Playoffs haben, versuchen Batum (20Pkt/8Reb) und Crawford (18Pkt) den Anschein zu erwecken, dass man die Saison noch nicht abgehakt hat. Trotz einer Aufholjagd im letzten Viertel, kann das Team aus Oregon, ohne den verletzten Aldridge, die Niederlage jedoch nicht verhindern und damit langsam aber sicher die Urlaubsplanung in Angriff nehmen. (Spielbericht)

Atlanta Hawks – Orlando Magic: 109-81

Sollte es in den Playoffs im Osten erneut zu der Partie Atlanta gegen Orlando kommen, sollte das Team von Stan van Gundy in Erwägung ziehen, Reiner Calmund und „seine Jungs“ mit der Planung der Urlaubsaktivitäten zu betreuen. Ohne Star-Center Dwight Howard werden die Magic vor heimischem Publikum aus der Halle geschossen und damit von den Hawks vom fünften Platz im Osten verdrängt. Auch die Falken aus Atlanta müssen weiterhin auf ihren Starter auf der Fünf Al Horford verzichten, verlieren zusätzlich noch ihren umgeknickten Backup Pachulia und laufen dennoch nicht ein einziges Mal einem Rückstand hinterher. Mit 50% aus dem Feld, 40% von Downtown und knapp 94% von der Freiwurflinie dominieren sie das gesamte Spiel über das Geschehen. Marvin Williams, Josh Smith und Joe Johnson einigen sich alle darauf an diesem Abend 16 Punkte zu erzielen. Jannero Pargo legt genau einen Zähler mehr auf und ist damit Topscorer. Howard-Ersatz „Big Baby“ Davis (16Pkt/9Reb) und Von Wafer (16Pkt/8Reb) sind die einzigen beiden Lichtblicke für die Fans im Amway Center. (Spielbericht)

Die weiteren Spiele der Nacht:

Utah Jazz – New Orleans Hornets: 85-96

Die Utah Jazz zeigen ihrerseits Nerven und verlieren gegen das schlechteste Team im Westen gerade dann, wenn es um die letzten Plätze für die Playoffs geht. Hauptverantwortlich dafür zeigt sich ein gewisser Eric Gordon, der 10 seiner 25 Punkte im vierten Viertel erzielt und die Herzen der gebeutelten Fans in New Orleans höher schlagen lässt. Neben Gordon trumpft auch Chris Kaman auf, der 19 Zähler auflegt und sich weiterhin für neue Aufgaben im Sommer empfiehlt. Selbst 27 Punkte von Paul Millsap und 19 von Frontcourt-Partner Al Jefferson sind am Ende wertlos. Die Jazz fallen damit hinter den Suns zurück, haben aber weiterhin Chancen doch noch Playoff-Basketball in Salt Lake City zu spielen. (Spielbericht)

Washington Wizards – New York Knicks: 65-103

Im Kampf um die letzten zwei Playoff-Plätze im Osten erledigen die Knicks ihre Pflichtaufgabe gegen die desaströsen Wizards aus der Hauptstadt und ziehen damit mit den Sixers gleich. Baron Davis macht sich mit seiner Saisonbestleistung von 18 Punkten selbst ein Geburtstagsgeschenk zum 33. Ehrentag und J.R. Smith steuert 23 Punkte sowie 6 Assists zu einem Blow-Out der Wizards bei. Bei Washington scheint es so, als hätten die Spieler ein Seminar zum Thema „Richtige Einstellung im Profisport“ des 1.Fc Köln besucht. Jordan Crawford ist zwar mit seinen 17 Punkten Topscorer seiner Mannschaft, trifft dabei allerdings auch nur 6 seiner 20 Würfe. (Spielbericht)

New Jersey Nets – Philadelphia 76ers: 95-89

Die richtige Einstellung kann man bei den Nets nicht kritisieren. Trotz ebenfalls aussichtloser Playoff-Situation wie in Washington, gewinnt New Jersey in Philly. Vor den Augen von Sixers-Edelfan Will Smith zwingen Humphries (18Pkt/13Reb), Brooks (22Pkt/6Reb/4Ass) und Green (23Pkt) das junge Team von Doug Collins in die Knie. Damit gerät die sicher geglaubte Playoff-Teilnahme der 76ers noch einmal in ernsthafte Gefahr und sorgt für Panik bei den Anhängern. (Spielbericht)

Milwaukee Bucks – Detroit Pistons: 113-97

Um den Dreikampf komplett zu machen, gewinnen die Bucks aus Milwaukee locker in Detroit und lauern, mit einem Abstand von zwei Siegen, auf weitere Ausrutscher in Philly oder New York. Dabei befreit Drew Gooden seinen inneren Stockton und spielt, neben seinen 26 erzielten Punkten, 8, teilweise sehr sehenswerte, Assists. Der eigentliche Aufbau in Milwaukee Brandon Jennings (20Pkt/10Ass) steuert ein Double-Double zum dritten Sieg der Bucks in den letzten vier Spielen bei. Bei den Pistons zeigt ein anderer Brandon, der auf den Nachnamen Knight hört, dass ihm die Zukunft im Backcourt Detroits gehört und kommt auf 25 Punkte sowie 8 direkte Korbvorlagen. Auch im Osten bleibt es also spannend bis zum letzten Spiel. (Spielbericht)

Boston Celtics –Toronto Raptors: 79-84

Die Celtics kühlen nach den starken Spielen gegen die Heat und Hawks diese Woche ab und verlieren in Kanada zum ersten Mal seit vier Spielen. DeMar DeRozans 22 Punkte und seine 13 von 13 getroffenen Freiwürfe geben letztendlich den Ausschlag für einen Sieg der Raptors vor heimischem Publikum. Bei den Kelten liefert Pierce 18 und 8 und Rondo spielt erneut mehr als 10 Assists, nämlich 12.  (Spielbericht)

Cleveland Cavaliers – Indiana Pacers: 83-102

Indiana gewinnt in Cleveland standesgemäß und freut sich dabei über sechs Spieler, die mindestens 10 Punkte erzielen. „Fast-Go-to-Guy“ Danny Granger erzielt 18 Punkte und All Star Roy Hibbert überzeugt mit einem Double-Double (12Pkt/10Reb). Bei den Cavaliers ist Omri Casspi mit 14 Punkten Topscorer. (Spielbericht)

Charlotte Bobcats – Miami Heat: 82-105

In Miami bekommen ausgerechnet die Bobcats den Frust der Heat über die zwei Niederlagen gegen Chicago und Boston zu spüren und fügen sich somit ihrem Schicksal. Auch ohne Wade lässt Miami keine Zweifel aufkommen, wer als Sieger vom Parkett geht. James (19Pkt/9Reb/5Ass) und Bosh (18Pkt/7Reb) verrichten „business as usual“ und Dexter Pittman steuert 16 Punkte bei. (Spielbericht)

Sacramento Kings – Oklamhoma City Thunder: 89-115

Auch die Thunder lassen sich gegen die Kings nicht beirren und gewinnen wie erwartet. Wie immer bei den Spielen in Oklahoma, sorgt der beste „One-two-Punch“ der Liga für einen Großteil der Punkte. Dabei kommt Durant auf 29 Punkte und Westbrook netzt 22 ein. Für Sacramento erzielt Rookie Isaiah Thomas 21 Punkte.  (Spielbericht)

VIDEO DES TAGES

Happy Birthday Baron Davis! – Sein vielleicht bester Dunk?

 

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ein Kommentar to “Saturday Bullets: Philly in Panik – Baron feiert Geburtstag, New York feiert die Knicks – Mavs üben Rache an den Blazers”

  1. djbohl says:

    Anthony mit 42

    Fields, Chandler, Davis, Shumpert, Jeffries, Novak, Bibby zusammen mit 27

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