8


Saturday Bullets – I can´t wait for the playoffs to begin…

 

Tadaaa… die Saturday Bullets! Vergangene Nacht standen sechs Spiele in der NBA auf dem Plan und fast jedes Matchup hatte Auswirkungen auf die Playoffs.

San Antonio : Los Angeles Lakers

Das Topduell stieg gestern Abend in San Antonio, wo sich die Spurs und die Lakers gegenüberstanden. Nach sieben Spielen ohne ihren Superstar Kobe Bryant kehrte dieser gegen die Texaner wieder zurück in die Startaufstellung. Doch auch trotz 18 Punkten von  Bryant gab es für die Truppe aus LA nichts zu holen; die Lakers verloren mit 97 zu 121. Maßgeblich für den Erfolg der Spurs war einmal mehr das Triumvirat um Tim Duncan, Tony Parker und Manu Ginobili (der einen Monster-Pass spielte). Jeder der drei schenkte den Lakers mehr als 20 Punkte ein. Mit dem Sieg konnten die San Antonio Spurs ihre Führung im Westen weiter behalten.

Die letzten Treffen der Clubs lassen vermuten, dass ein  Aufeinandertreffen in den Playoffs eher einseitige Spiele werden. Zwar konnten die Spurs die letzten beiden Saisonduelle deutlich für sich entscheiden, doch auch die Lakers verzeichneten den ein oder anderen Achtungserfolg gegen die Spurs. Interessant ist, das Greg Popovich gegen die Größe von Pau Gasol und Andrew Bynum auf Tiago Splitter statt DeJuan Blair setzt. Auf ein Duell der Lakers und der Spurs in den Playoffs können wir uns freuen. Das wäre eine spannende Serie. (Spielbericht)

 

Atlanta : Boston

Das Spiel der Atlanta Hawks gegen die Boston Celtics vergangene Nacht war eigentlich ein Vorgriff auf die Playoffs, in denen die an Nr. 4 gesetzten Celtics in der ersten Runde höchstwahrscheinlich auf die Hawks an Platz 5 treffen werden. Betrachtet man sich also die Setzplätze war es ein Spiel, welches wir bald in den Playoffs bewundern können. Wirft man allerdings einen Blick auf die starting five der Celtics, kann man das Duell nicht als einen Vorgeschmack der beiden Teams werte. Boston spielte ohne Rajon Rondo, Paul Pierce, Kevin Garnett, Ray Allen und Mickael Pietrus. Dennoch konnten die Celtics lange Zeit mithalten, mussten sich aber am Ende mit 92 zu 97 geschlagen geben. Während Rondo, Allen und Pietrus verletzungsbedingt aussetzten, bekamen die alten Herren Garnett und Pierce eine Auszeit, um ausreichend Kräfte für die Playoffs zu sammeln. Avery Bradley, der Ray Allen kürzlich auf die Bank verbannte, kam auf eine Karrierebestleistung von 28 Punkten für Boston. Darüber hinaus steuerte er einen Rebound, drei Assists und vier Steals bei. Der schönste Steal von Bradley geschah nachdem er vorgab sich die Schuhe zu binden, den Ball abfing und den fastbreak startete (hier).  Herausragender Akteur für die Hawks war Joe Johnson mit 30 Zählern, 5 Rebounds, und 6 Assists. Einziger Wermutstropfen für Atlanta ist weiterhin der Ausfall ihres Centers Zaza Pachulia, der das vierte Spiel hintereinander verletzungsbedingt aussetzen musste. (Spielbericht)

 

Dallas : Golden State

Nachdem Dallas vergangene Nacht die Tickets für die Playoffs buchen konnten, kamen die Golden State Warriors nach Dallas. Durch die Mithilfe von Vince Carter und Brandan Wright behielten die Mavericks mit 104 zu 94 die Oberhand und schlugen Golden State, die diese Saison bereits abgeschrieben haben. Carter (19 Punkte) und Wright (17 Zähler in 17 Minuten) ergänzten eine geschlossene Teamvorstellung für Dallas. Dirk hatte 16 Zähler, ebenso Delonte West. Shawn Marion aka der hässlichste Wurf der NBA, steuerte 14 Zähler zum Sieg gegen die Warriors bei. Diese traten arg dezimiert in Dallas an. Für die Warriors fielen neben den Langzeitverletzten Bogut, Curry und Lee auch noch Nate Robinson Center Andris Biendrins aus. Folglich mussten für die Jungs aus Kalifornien andere Spieler punkten. Rookie Klay Thompson kam auf 28 Punkte und Brandon Rush auf 20 Zähler und 8 Rebounds. Für Golden State ist die Saison sowieso gelaufen und sie hoffen auf Fortuna in der Draftlotterie. Die Mavericks feierten in ihrem letzten Heimspiel der Saison, dass sie nun zum zwölften Mal hintereinander die Playoffs erreichen konnten. Die geschlossene Mannschaftsleistung der Mavs lässt jeden Fan der Texaner hoffen, dass auch dieses Jahr wieder ein tiefer run in die Playoffs gelingen könnte. (Spielbericht)

 

Sacramento : Oklahoma City

Die an Nummer Zwei gesetzten Oklahoma City Thunder machten eine Auswärtsreise nach Sacramento und versuchten an den erfolgreichen San Antonio Spurs im Rennen um die beste Bilanz des Westens dran zu bleiben. Bei den Kings, die diese Saison meistens Abseits des Courts Schlagzeilen produzierten (Umzug, ja, nein, vielleicht?!)  konnte OKC dank ihres Superstars Kevin Durant einen 103 zu 92 Sieg einfahren. Vor den Augen von Oscar Robertson (für die Jüngeren unter euch) schaffte es Kevin Durant nicht, das erste triple-double seiner Karriere aufzulegen, auch wenn er mit 29 Punkten, 14 Rebounds und 7 Assists einmal mehr knapp daran vorbeischrammte. Unter den Augen von „Big O“ zeigte OKC eine starke Teamleistung. Westbrook kam auf 18 Punkte, James Harden auf 20, Serge Ibaka auf 12 und Kendrick Perkins auf 10 Zähler. Für das junge Team aus Anahei…..äh Sacramento kamen DeMarcus Cousins auf 18 Punkte und 9 Rebounds und Tyreke Evans auf 16 Zähler. Darüber hinaus zeigten Jason Thompson (13 Punkte), Isaiah Thomas (12) und Jimmer Fredette (11) eine gute Leistung. Für Sacramento zählen einmal mehr die Entscheidungen abseits des Feldes, als die Leistung auf dem Feld. Nach dem „die Kings bleiben in Sacramento“ und „ach, so war das nicht gemeint, wir ziehen doch um“, gibt es nun erneut Gespräche über die Zukunft der Kings. (Spielbericht)
Cleveland : New York

Nachdem die New York Knicks den Platz in den Playoffs buchen konnten, zeigten sie eine reichlich gelangweilte Partie gegen die Cleveland Calvaliers und verloren auch prompt mit 90 zu 98. Bei der Rückkehr von Amare Stoudemire (mit neuer, alter Frisur) zeigten die Knicks eine der schwächsten Leistungen der Saison und verloren gegen Cleveland. Stoudemire scorte 15 Punkte und zeigte keine Anzeichen, dass er so lange aussetzen musste. Hoffentlich hält sein Rücken den Belastungen der Playoffs stand. Für New York trafen Steve Novak (15 Punkte), Mike Bibby (12) und Carmelo Anthony (12) am Häufigsten. Die Cavaliers nutzen die unkonzentrierten Knicks aus und behielten zu Hause die Oberhand. Beste Akteure der Cavs waren Manny Harris mit 19 Punkten und 12 Rebounds sowie Kyrie Irving mit 21 Punkten. (Spielbericht)

 

Charlotte – Memphis

Sooooooo knapp waren die Charlotte Hornets davor, ihren achten Saisonsieg zu feiern. Dann beschloß Mike Conley, dass sich die Memphis Grizzlies gegen die Hornets nicht derart blamieren können und er entschied das Spiel zugunsten der Grizzlies, die mit 85 zu 80 gegen Charlotte gewinnen konnten. Conley steuerte 9 seiner 20 Punkte im vierten Viertel bei und half den Grizzlies die Peinlichkeit einer Niederlage gegen Charlotte zu verhindern. Für die Bobcats (19te Niederlage in Serie) traf Gerald Henderson mit 32 Punkten am Häufigsten. Das Spiel war alles andere als Werbung für den Basketball. Zusammen kamen beide Teams auf 40 turnover. (Spielbericht)

 

Video des Tages

Ein Vorgeschmack auf die Playoffs, bald geht´s endlich los…

Verschicken/Speichern

8 Kommentare to “Saturday Bullets – I can´t wait for the playoffs to begin…”

  1. Dave says:

    Charlotte Hornets, falsches Jahrzehnt?! ;)
    Bei den C’s mal dezent den Crossover/Shake mit anschließendem Lay-up von Dooling unterschlagen. Die Flugkurve war eher gedacht nen Satteliten in die Umlaufbahn zu bekommen.
    Manus Pass, tja, wenn man in Zukunft Bulletpass nachschlägt, findet man den Pass als Paradebeispiel, einfach Hammer :D

  2. Der Kay... says:

    @ Dave
    Stimmt, wenn man bedenkt das der mind 2m höher war als der Raketenstart von Nord Korea letzte Woche…

  3. MrCarambole says:

    wieso klappt gratis nba.tv bei mir nicht? ich muss da immer ne billing information eingeben, sonst kostet alles…schade

  4. Dave says:

    A. Bynum gibt zwar oft genug Anlass um an seiner Reife zu zweifeln, aber kann auch anders. Er wird auf Olympia verzichten um das selbe wie Kobe letztes Jahr zu machen. Wenn er dadurch dauerhaft gesund bleibt, sollte er wohl der beste Center werden.

  5. ca$h says:

    @Dave: Tja, Dwight verzichtet auch auf Olympia, wenn auch nicht ganz freiwillig(op+recovery), um rate mal, da weiterzumachen wo er aufgehört hat 2013, nämlich bester C und nebenbei Goldesel zu bleiben die nächsten Jahre,egal in welcher NBA Franchise, Dramen hin oder her.
    Wenn du seine letzte starke Defense Sequenz gegen Philly letztens gesehen hättest(zu dem Zeitpunkt schon mit Rücken) , wüsstest du, dass man kein Geld gegen ihn setzen sollte ;)
    Dwight hat über Jahre Orlando’s bestenfalls mittelmäßige Kader in die Po’s geführt allein schon durch seine Präsenz, welche ohne ihn jährlich um die Lottery zocken würden. Was hat Bynum in der Zeit getan außer Ringe als einer von vielen(bestenfalls x-factor) abzugreifen in nem Monster-talentierten Frontcourt(Gasol,Odom,Artest vor Metta) unter Kobe’s Regime? Merkst du was? Nicht nur eine Frage des achievements bzw. der Ringe…

  6. Dave says:

    Ich halte Bynum einfach für spielerisch talentierter und er war in der Vergangenheit ständig verletzt, daher habe ich meinen letzten Satz extra so formuliert. Um irgendwelche Ringe ging es mir nie in meiner Aussage.

  7. ca$h says:

    @Dave
    Ok, schauen wir dann in 1-2 Jahren. M.M. ist Bynum ist der 2.beste Center soweit, weil er zwar das klassische/bessere postgame beherscht, ein Monster am Brett und jeden C verteidigen kann, aber in anderen Aspekten des Spiels hat Howard unterm Strich mehr konstanten Impact z.T. dank seiner Athletik aber aber auch exzellenter Defense mit größerem Aktionsradius, wenn nun die beiden nat. auch keine Welten trennen insgesamt. Gut möglich(gesundheit der beiden vorausgesetzt), dass es einen offenen Schlagabtausch zwischen den beiden gibt in naher Zukunft, aber die Konkurrenz schläft nicht(Big Al, Cousins, Monroe) und sollte fairerweise ihren Credit bekommen.

  8. Dave says:

    Und Lopez, wenn er seinen Körper und seine Reboundallergie in den Griff bekommt. Naja Monroe und Jefferson spielen ja eher gezwungenermaßen Center und auch Cousins hat genug Skills um PF zu spielen. Auch Kaman sollte man nicht vergessen, aber wie leider so oft ist seine Gesundheit der Knackpunkt.
    Groß und keine Skills gleich gesund, groß und athletisch gleich oft lange Karriere aber ohne große sportliche Ausrufezeichen,groß und Skills gleich lange erfolgreiche Karriere, groß und athletisch und Skills gleich sportinvalide oder HOF.
    Diese Möglichkeiten sehe ich für BigMan.

Deine Meinung