3


Tuesday Bullets

 

San Antonio : Portland

Was wurde nicht alles vor dieser Saison orakelt: Die verkürzte Saison wird vor allem die alten Teams schwächen; die Spurs haben nun aber wirklich ihren Zenit überschritten, zu alt, zu langsam, keine Chance. Doch einmal mehr ließ die Truppe um Greg Popovich ihre Kritiker verstummen. Vergangene Nacht konnte sich San Antonio mit dem achten Sieg in Folge und dem 129:89 gegen die Portland Trail Blazers die beste Bilanz im knüppelharten Westen sichern. Im Gegensatz zu letzen Jahr, als die Spurs ebenso an Nummer 1 in die Playoffs gingen, sind nun ihre drei Stars Duncan, Parker und Ginobili fit und können sich die letzten bedeutungslosen Saisonspiele für San Antonio ausruhen und für die Playoffs schonen. Duncan war auch erfolgreichster Werfer für die Spurs und kam auf 18 Punkte und 8 Rebounds. Danny Green steuerte ebenso 18 Zähler bei, Tony Parker kam auf 13 Punkte, 7 Rebounds und 6 Assists. Die Niederlage gegen San Antonio bedeutete das sechste sieglose Spiel in Folge für die Portland Trail Blazers. Die verletzungsgebeutelten Trail Blazers setzten letzte Nacht insgesamt nur neun Spieler ein und mussten mit Aldridge und Batum auf zwei ihrer wichtigsten Spieler verzichten.  Wes Matthews kam für Portland auf 24 Punkte und 6 Rebounds, Hickson kam auf 14 Zähler und 10 Rebounds und Felton auf 13 Punkte. Portland wird froh sein, wenn die turbulente Saison endlich ein Ende hat und sie sich in der off-season neu sammeln können. (Spielbericht)

 

New Jersey : Philadelphia

Was für eine Saison für die Philadelphia 76ers. Zu Beginn der Saison legten Philadelphia mit 20-9 einen riesen Start hin und war everybody´s darling für eine lange Zeit. Wir von der FIVE widmenden den 76ers einen langen Bericht, feierten ihr selbstloses Spiel  und verglichen sie mit den Indiana Pacers, die einen ähnlich guten Start hinlegten. Doch im Gegensatz zu Indiana bracht Philly komplett ein und konnte keine Spiele mehr gewinnen, auch wenn ihr Leben davon abhinge. Nachdem die 76ers im Playoff-Ranking schneller durchgereicht wurden als ein lauwarmer Hot Dog im Stadion, konnten sie jetzt den Spieß wieder umdrehen und einige wichtige Spiele gewinnen. So auch gestern: mit 105:87 gewannen die Philadelphia 76ers bei den New Jersey Nets und versauten ihnen ihr letztes Heimspiel vor dem Umzug nach Brooklyn. Mit dem Sieg gegen die Nets konnten sich die 76ers einen Platz in den Playoffs sichern. In bester Nets Manier lag das Team aus New Jersey früh zurück, kämpften sich wieder heran und verloren durch einige unglückliche Aktionen am Ende dann doch deutlich. Ohne ihren All-Star Deron Williams hatten die Nets keine Chance und wurden von Philadelphias ausgeglichenem Team besiegt. Young, Brand und Holiday kamen jeweils auf 15 Zähler, Iguodala steuerte 14 Punkte zum Sieg der 76ers bei. Unter den Augen von Jay-Z feierten die NJ Nets sich selbst und die 35jährige Geschichte ihres Teams. (Spielbericht)

 

Indiana : Detroit

Die Indiana Pacers konnten sich frühzeitig den dritten Platz in der Eastern Conference sichern. Mit dem 103:97 Erfolg konnten sie ihren Favoritenstatus gegenüber den Detroit Pistons bestätigen. Indianas Coach Frank Vogel konnte sich sogar den Luxus erlauben und drei seiner besseren Spieler schonen. Doch auch ohne Roy Hibbert, George Hill und Danny Granger reichte es gegen das Team aus Detroit zum Sieg. Angeführt von Paul George (27 Punkte, 12 allein im vierten Viertel) und David West (20 Zähler) kamen die Pacers zum Sieg und konnte ihre Bilanz auf 42-23 ausbauen. Mit ihrem ausgeglichenem Kader sind die Indiana Pacers für jedes Team in den Playoffs ein sehr unbequemer Gegner und es bleibt abzuwarten, wie weit sie dieses Jahr kommen. Die Pistons aus Detroit wiederum spielen eine gegensätzliche Saison. Mit 24-41 haben sie fast die umgekehrte Bilanz von Indiana. Gegen die Pacers zeigte einmal mehr Greg Monroe mit 18 Zählern und 12 Rebounds eine starke Leistung (auch wenn sein Gegenspieler „Pendergraph“ und nicht „Hibbert“ hieß). Darüber hinaus traf Brandon Knight (16 Punkte) und Tayshaun Prince (14 Punkte) am erfolgreichsten für die Pistons. Doch sie alle hatten der starken Leistung von Paul George nichts entgegenzusetzen, der im vierten Viertel durch seine starke Leistung das Spiel noch zugunsten von Indiana drehte. (Spielbericht)

 

Memphis : Cleveland

Eine starke Performance von Tony Allen half den Memphis Grizzlies bei ihrem 109:101 Sieg gegen die Cleveland Cavaliers. Allen stellte mit seinen 8 Steals (sic!) den Franchise-Rekord der Grizzlies ein und zeigte einmal mehr eine starke Defensivleistung. Aber seine 13 Punkte und 8 Rebounds können sich ebenso sehen lassen, wie sein fake-pass in der eigenen Hälfte. Insgesamt zeigte Memphis eine ausgeglichene Leistung. Neben den Topscorern Speights und Gasol mit jeweils 17 Punkten trafen Gay (15), Allen (13), Conley (12) und  Mayo (14) zweistellig. Doch auch die Cavaliers zeigten ein super Spiel und konnten lange mit dem Playoff-Anwärter mithalten. Angeführt von Kyrie Irving mit 25 Zählern und Antawn Jamison mit 17 Punkten und 9 Rebounds waren die Cavs lange noch im Rennen. 3:27 Minuten vor Ende des Spiel konnte Rookie Tristan Thompson mit zwei Freiwürfen die 100:98 Führung erringen. Doch die Freiwurflinie sollte sich noch als Hindernis für die Cavaliers erweisen. Thompson und Irving trafen zusammen nur noch einen ihrer sechs Freiwürfen in den letzten Minuten des Spiels, sodass die Grizzlies am Ende doch den Sieg einfahren konnten und sich weiterhin Hoffnungen machen können den vierten Playoffplatz von den Clippers zu klauen. (Spielbericht)

 

Milwaukee : Toronto

Obwohl die Milwaukee Bucks mit 92:86 gegen die Toronto Raptors gewinnen konnten, war die Freude über den Sieg eher verhalten. Durch den Sieg der Philadelphia 76ers war der letzte Platz der Playoffs im Osten vergeben und die Bucks mussten ihre Hoffnungen begraben, doch noch in die post-season zu schlüpfen. Folglich hatte das Duell der Bucks gegen die Raptors nur noch wenig Aussagekraft für die Playoffs. Für die Bucks kam Jennings auf 25 Zähler, Ellis auf 17 Punkte, 6 Rebounds und 5 Assists. Ersan Ilyasova konnte 19 Punkte und 15 Rebounds zum wertlosen Sieg der Bucks beisteuern. Für Toronto waren Johnson (22 Punkte), Kleiza (15) und Forbes (ebenso 15) am erfolgreichsten. Nun heißt es für beide Teams: Tickets für den Urlaub buchen und die Playoffs im TV verfolgen. (Spielbericht)

 

Washington : Charlotte

Die Charlotte Bobcats machen weiterhin alles, um das schlechteste Team in der Geschichte der NBA zu werden und verlieren nun sogar gegen Washington. Wenn nicht gegen die Wizards, gegen wen den dann? History in the making! (Spielbericht)

 

Video des Tages:

Ein visuelles Tribut an die goldenden Zeiten der Nets:

Verschicken/Speichern

3 Kommentare to “Tuesday Bullets”

  1. eightch says:

    sowie ich das sehe habt ihr da das beste five-cover ever am start!

  2. djb says:

    ja, das ist schon sehr geil!

  3. MrCarambole says:

    Schön, dass Bullets am Start sind, aber einmal nachher auf Grammatik und Rechtschreibung korrigieren wäre nicht verkehrt glaub ich! Hat sich wirklich ein wenig strange lesen lassen, aber ich will mich hier auch nicht anpissen, love this site!!!

    Playoff time about to come!!!

Deine Meinung