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Friday Bullets: Orlando Magic 2.0 siegen, Silas beerbt Larry Brown als Bobcats-Coach, LeBron will Liga schrumpfen

Kurz und schmerzlos – Das Beste vom Freitag, neudeutsch: “Friday Bullets”…

  • Neue Besen kehren gut: Sieg in Spiel eins nach dem Mega-Trade für die Orlando Magic. Nicht irgendwie und schon gar nicht gegen irgendwen: 123:101 hieß es gegen Liga-Primus San Antonio Spurs, deren Siegesserie damit bei 10 endet. Nicht übel für die Magic, die zuvor acht von neun Spielen verloren hatten – und Gilbert Arenas, Jason Richardson sowie die Reste von Hedo Türkoglu neu einkleiden müssen bzw. dürfen. Dafür wechselten Vince Carter, Mickael Pietrus und Marcin Gortat nach Phoenix, Washington erhält den Schatten von Rashard Lewis. Genau erklärt wird der Trade hier, den Spielbericht lest Ihr hier.
  • Paul Silas beerbt den am Mittwoch gefeuerten Larry Brown als Headcoach der Charlotte Bobcats. Drei Zahlen sind dabei interessant: 3, 16 und 14. Drei Titel holte er als Spieler in 16 Saisons – und eine 14-Sekunden-Wurfuhr lief beim ersten Training: Zarter Hinweis darauf, dass die Bobcats „Run and Gun“ spielen werden. Toi, toi, toi.
  • Miami hat die Phoenix Suns mit 95:83 geschlagen. LeBron verdiente sich Bestnoten (36 Punkte, sechs Rebounds, vier Assists, drei Steals). Kein Wunder, denn was am South Beach nicht klappt ist ja vor allem das Zusammenspiel mit Wade – und der setzte verletzt aus. So waren die 33 und 12 von Phoenix’ Jared Dudley egal; es setzte die sechste Niederlage in acht Spielen. Der Spielbericht findet sich etwa hier.
  • LeBron will die Liga verkleinern. Seinem alten Journalisten-Kumpel Brian Windhorst sagte er, dass er etwa Kevin Love gern bei anderen (lies: relevanten) Teams sehen würde – bevorzugt gemeinsam mit anderen Stars: „Ich sage nicht, wir sollten New Jersey oder Minnesota aus der Liga schmeißen. Aber hey, ihr seid nicht blöd und ich bin es auch nicht: Für die Liga wäre es großartig.“ Hier ist die ganze Geschichte.
  • Versöhnliche Weihnachten für Bucks-Fans. Nachdem Andrew Boguts Horror-Verletzung vor den Playoffs die „Fear the Deer!“-Euphorie beendet hatte, gab es nun im dritten und letzten Spiel des gestrigen Abends immerhin den zweiten Sieg in Folge (84:79 über die Kings; Spielbericht). Bogut brachte 15, 13 Bretter und 4 Blocks. Topscorer war 1,65-Meter-Mann Earl Boykins mit 19.
  • Die Kollegen von spox.com diskutieren über steile Thesen: Miamis und Chicagos Dynastie-Potenzial (Jein), Melo für die Mavs (Nein), die Chance auf eine European Division der NBA (Nein) und darüber, ob Dwight Howard unterschätzt wird (Nein).
  • Und zum Abschluss: Die Lakers haben intensiv trainiert. Wahnsinn, was? Klingt wie eine Story der Satire-Sportreporter von TheOnion.com, ist es aber nicht. Nur musste ESPN seine (Web-)Seiten wohl dringend füllen.
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8 Kommentare to “Friday Bullets: Orlando Magic 2.0 siegen, Silas beerbt Larry Brown als Bobcats-Coach, LeBron will Liga schrumpfen”

  1. harlem says:

    LeBron nervt nur noch, was denkt er sich die Liga zu verkleinern und somit einen härteren Konkurrenzkampf zu entwickeln? Ich jedenfalls bin gespannt wie die Teams aus New Jersey oder Minnesota in den nächsten Jahren aussehen, haben sie sich gezielt verstärkt (Thunder) oder gab es krasse Fehlentscheidungen (siehe Vertrag JJ) die eine Entwicklung vom Kellerteam zum Contender verhindert haben? und was bitte wäre eine Liga ohne Leute wie Darko Milicic (obwohl der ja diese Saison auf einmal seine Lust aufs Zocken gefunden zu haben scheint) und co. die einfach herrlich unterhaltsam sind?

    Freut mich für Orlando, denke dass sie jetzt bessere Chancen haben zu den Celtics aufzuschließen, auch wenn es wieder nicht zum Titel reichen wird.

  2. Sidney Hug says:

    Hey Praktikant,
    wirklich cool das du die Seite wieder in ‘Betrieb’ nimmst.

  3. Klebeband says:

    Also das soll Lequit mal gerne den Menschen in Newark oder Minneapolis erklären. Wie kann man so etwas sagen? Wenn man die “kleineren” Teams aus der Liga schmeißt, gewinnen die Heat ja garnicht mehr. Und wie langweilig wäre das denn wieder? Und es ist doch auch spannend wenn man kleine Teams sieht, welche eine Entwicklung durchmachen und es schaffen sich vom Underdog zum Contender zu entwickeln. Für einen Multimillionär ist das alles schwer nach zu vollziehen… Boah ne…

  4. Zappo says:

    Ohne hier den Fans von kleineren Teams auf die Füße treten zu wollen aber im Prinzip hat James da nicht ganz unrecht. Ne kleinere Liga wäre jetzt echt nicht soooo schlecht. Es sind echt ein paar Teams zu viel. Schlechte Teams haste natürlich immer aber eine kleinere Liga und ein etwas kleinerer Spielplan würde vielleicht auch die Intensität in der RS wieder heben.

  5. whalter ray says:

    frohe weihnachten ihr säcke ;)

  6. xax says:

    @zappo
    da gebe ich dir recht.
    das alte Lied: weniger Teams=weniger Spiele=weniger Geld=NÖÖÖ.

  7. jusufjosten says:

    @xax aber schreiben nicht sowieso viele teams miese?
    super, dass die five seite mal wieder von anderen sachen als podcasts lebt ! :-)
    frohe weinachten usw.

  8. sheed says:

    na,hat alles gute und miese seiten.
    ich finde das es auch in der rs ausreichend intensive und fesselnde spiele gibt.

    und dafür sind doch play-offs da…das sich die teams nach gemeisteter quali so richtig die köpfe einschlagen.

    das die größte stathure(james) eine andere stathure(love) bei nem tema gespickt mit ganz anderen stathuren sehen will spricht auch bände.

    nee nee, so wies is,isses prima.
    finde ich

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