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Pistons-Spieler proben Aufstand gegen ihren Coach

Die NBA hat schon viel erlebt: Üble Prügeleien, geschasste Coaches, Waffen in der Umkleidekabine, einen Schiri-Skandal, erzwungene Trades – aber was gestern in Detroit passierte, hat eine neue Dimension: die größten Namen der Pistons (T-Mac sowie das Trio Hamilton, Prince, Ben Wallace) traten in den Streik …

Wir haben es oft gelesen in den letzten Tagen (z.B. bei spox.com): Die NBA ist in ernsthafter Gefahr, weil die Spieler zu mächtig geworden sind: Wegen Deron Williams musste Coaching-Ikone Jery Sloan gehen. Carmelo Anthony spielte mit gleich drei Franchises (Nuggets, Nets, Knicks), bevor er unter seinen Bedingungen und überteuert nach New York schlenderte.

Doch nun ist ein neuer Höhepunkt erreicht: Pistons-Coach John Kuester konnte gestern Abend gegen Philadelphia nur sechs Spieler aufbieten: Lediglich Will Bynum, Ben Gordon, Jason Maxiell, Greg Monroe, DaJuan Summers und Charlie Villanueva machten ihren (verdammt gut entlohnten) Job.

Der Rest hatte auf mieseste Art und Weise versucht, ihn lächerlich zu machen und so seinen Abgang zu provozieren: Rip Hamilton, Tayshaun Prince, Tracy McGrady, Ben Wallace und Chris Wilcox hatten am Freitag den Shootaround vor dem Spiel geschwänzt. Egal wie unzufrieden man mit seinem Coach ist, egal wie unverständlich dessen Playbook und Rotationen sind, egal wie schlecht er kommuniziert: So etwas gehört sich nicht, am allerwenigsten für gepamperte Millionäre (dass auch die es keinesfalls immer leicht haben, mit Reiserei, Verletzungen und Trades über Nacht, ändert daran nichts). Auch nicht bei einer Bilanz von 21:38 und mit schwindenden Hoffnungen auf die Playoffs. Den tapferen Trainer dann noch öffentlich auszulachen, wenn er ein doppeltes Technisches kassiert und gehen muss, ist der Gipfel der Dreistigkeit:

Kuester mag ein mieser Coach sein, aber das spielt überhaupt keine Rolle. Wer so argumentiert, könnte auch behaupten, dass es keinen Grund für zu Guttenbergs Rücktritt gäbe, weil er schließlich nicht als “wissenschaftliche Hilfskraft, sondern als Verteidigungsminister” eingestellt wurde. Pistons-Blogger Patrick Hayes sieht das ebenso, wie sein lesenswerter Essay beweist:

The man is a terrible coach (…). But guess what? This team is still terrible. Hamilton, Prince, McGrady and Wallace are past their primes. Wilcox never had a prime. Stuckey hasn’t improved one bit since he entered the league. (…) Earlier this season, LeBron James, Dwyane Wade and Chris Bosh pretty clearly didn’t like Erik Spoelstra, or at the very least blamed him for the team’s poor early-season performance. And guess what? [They] showed up, played hard and got over it.

Ich weiß nicht, was genau bei den Detroit Pistons vor sich geht, im Zentrum dieses Ort gewordenen Scheiterns des amerikanischen Traums. Ich kann nicht hinter die Kulissen schauen [edit: Rip Hamilton hatte offenbar einen Trade abgelehnt, zugleich gab es offenbar ein Missverständnis bezüglich der Startzeit des Shootarounds. -> Quelle]. Das fällt schon den Kollegen vor Ort schwer genug – auch wenn klar ist, dass sich Präsident Joe Dumars fein aus allem raushält und versucht, endlich einen Käufer für die marode Franchise zu finden.  Aber ich verlange auch nicht viel. Nur ein Mindestmaß an Respekt, wie es etwa Will Bynum zeigt: “Ich habe keine Meinung dazu, was hier passiert”, sagte der. Rückgrat ist anders. Ein Eigeninteresse hatte er ohnehin (“I sat and got DNP’s for a month and a half, you think I was turning down 48 minutes? I ain’t crazy”). Doch er weiß: “Es ist mein Beruf, Basketball zu spielen, also habe ich das auch zu tun.”

Mir wird schlecht, wenn ich höre, wie moralische Verkommenheit gedeckt wird wie in diesem Fall: Das Team fabulierte, McGrady habe Kopfschmerzen, Tayshaun Prince Magenprobleme und Wilcox verschlafen. Ein älteres familiäres Problem habe Ben Wallaces Aufmerksamkeit verlangt und der Rest den Bus verpasst. Was wiederum Kuester dazu zwingt, diese Version der Geschichte zu bestätigen.

Das Schlimmste von allem: Wie schon ESPN-Mann Marc Stein eingesehen hat: “It sends a horrible, horrible message to make a coaching change” – doch es gibt keine Alternative: Das Transferfenster ist geschlossen, Detroit hat keine Wahl außer Kuester nach einer minimalen Anstandsfrist auszutauschen. Das Imperium hat gesiegt.


Mehr Lesenswertes bieten die Detroit Free Press, Marc Steins Bericht und Kommentar sowie CBSsports.com, vor allem aber die Insider des TrueHoop-Blogs PistonPowered.com

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21 Kommentare to “Pistons-Spieler proben Aufstand gegen ihren Coach”

  1. The Reignman says:

    Ich würde die ganzen Söldner, in den Steinbruch schicken, und für jeden Dollar die Detroit ihnen laut Vertrag noch zahlen müsste, einen 30 kg Stein 200 Meter von links nach rechts tragen lassen. Und davon 80% ihres Verdienstes noch einem Wohltätigem Zweck spenden. Davon würde es in MoTown einige Verwendungszwecke geben. Weil das ist an Dreistigkeit ja nicht mehr zu Überbieten was die Alternden Ex-Stars da abziehen.

  2. Dré says:

    Alter, ich komme gerade gar nicht mehr klar. Diese Leute haben als kleine Kids doch gesehen und bewundert, wie Basketball in der NBA zelebriert wurde. Mit Fleiss. Mit harter Arbeit (okay, auch da gab es Ausnahmen). Aber was hier gerade abgeht, dürfte die Eigentüer der Liga freuen. Es gibt ihnen nämlich mächtig Argumente für die Verhandlungen über das neue CBA. Genau solche Dinge werden da ausdiskutiert und auf die gesamte Liga reflektiert.

    Am meisten Leid tut mir nicht der COach, nicht der Verein, nicht die Spieler. Sondern die Stadt Detroit. In der Arbeiterstadt wird harte ARBEIT nun mal respektiert und auch gefordert. Und mit den 2004er Pistons hatte die Stadt trotz allen wirtschaftlichen Krisen etwas, worauf sie stolz sein konnten. Aber jetzt? Die Fans kotzen sich sicherlich die harte Arbeiterseele aus dem Hals!

  3. Bitch says:

    Dumars hätte zur Trade Deadline einige unzufriedene Spieler abgeben müssen, oder aber der Coach hätte endlich gefeuert werden müssten. Kuester hat im Laufe der Saison auch schon einige Spieler unnötig aufs Abstellgleis gestellt und somit öffentlich lächerlich gemacht (v.a. Hamilton). Sind also nicht nur die bösen Spieler Schuld an der Misere. Irgendwann muss man halt zu unpopulären Maßnahmen ergreifen um aufzuzeigen, dass eine Änderung her muss.

  4. Laker says:

    Boahh wie ich T-Mac’s dummes Gesicht Hasse! Dieser Versager von einem Spieler bekommt in den letzten Jahren nichts auf die Reihe und zieht dann so ne Nummer ab.

  5. Tommy says:

    Generell natürlich absolut unverständlich wie diese Spieler sich dahinstellen können und einfach das Training ausfallen lassen. Allerdings find ich ebenfalls das Kuester ein schlechter Coach ist und auch nicht gerade respektvoll mit seinen Spielern umgegangen ist. Für T-Mac finde ich es verdammt schade. Hatte in den letzten Wochen echt ne Schippe draufgelegt und meiner Meinung nach gut gespielt. Wie kann man dann sich sowas kaputt machen, indem man bei so einem Schwachsinn mitmacht? Versteh ich einfach nicht. Letztendlich aber ne gute Sache von Kuester alle auf die Bank zu setzen und mit 6 Mann zu spielen. In dem Wissen, dass das nicht über den ganzen Rest der Saison durchzuziehen wäre, würde ich es trotzdem begrüßen, dass keiner der Spieler mehr aufs Parkett darf!

  6. jules dee says:

    und ich dachte, dass basketball ein sport ist, für leute, die mehr im kopf haben als z.b. die meisten fußballer…und dann sehe ich diese aktion und denke mir, sind die nicht alle zumindest 1 jahr aufs college gegangen und haben studiert, haben die nicht alle ein gewisses niveau des menschlichen denkens erreicht ? offensichtlich nicht….einfach nur traurig….an david sterns stelle würde ich zumindest über eine längere suspendierung nachdenken…..

  7. Bitch says:

    T-mac war tatsächlich kein Jahr auf dem College ^^ Verstehe auch nicht, wieso ausgerechnet er hier mitmacht. Kuester hat ihm echt ne gute Chance gegeben, die er auch zu nutzen schien. Gerade bei ihm verstehe ich nicht, wieso er hier mitmacht, aber nun gut. Wollte wohl zeigen, dass er mit dem Team an einem Strang zieht, oder es gab ne Auseinandersetzung.

  8. Zangief says:

    Habe gar nicht mitbekommen, was in Detroit abgeht. Schon heftig was mit so einem Traditionsreichen Club passiert ist. Liegt dass jetzt an der Stadt, warum die Spieler so demoralisiert sind oder am Management? Auf jedenfall muss sich in Detroit was ändern. Kruester feuern, gestreikte Spieler traden, Dumars entlassen und bessere Leute holen. Wenn es so einfach wäre…

  9. Kuli says:

    das was in Detroit abging war einfach respektlos. Egal wer Trainer ist, was für ein Management am “planen” ist, man ist ein Profi und muss sich dementsprechend verhalten. Schließlich kriegen die Jungs mehr Geld im Jahr, was so manch einer im Leben verdient! Man sollte einfach mal im CBA ein paar Dinge klären. Das Gehälter gekürzt werden kann ich verstehen, jedoch sollte es bei ein paar anderen Dingen Änderungen geben.
    Ich fänd es doch mal interessant, wenn Spieler mit einem dicken Vertrag auch zu gewissen Stats verpflichtet sind. Kommt es mir nur so vor, oder meinen manche Profis in der NBA mit einem dicken Vertrag sich auszuruhen? In der Fussball-Bundesliga sehe ich sowas nicht bzw. nicht in der Art und Weise wie in der NBA. Natürlich kann man nicht alles ändern und wird es nicht auch hinkriegen, jedoch sollten neben den Gehälter ein paar andere Dinge verbessert werden, die nicht unbedingt die Spieler betreffen!

  10. Beck´s says:

    Das schrieb espn.com zu dem Thema… http://sports.espn.go.com/nba/news/story?id=6161438

    Frage mich echt, was in Motown abgeht. :( Hoffe die finden baldmöglich nen neune Besitzer! Da muss sich einiges ändern…

    wo sind nur meine geliebten Pistons hin, die sich durch arbeit definiert haben und nicht durch Starallüren. Deswegen waren sie mir symphatisch…

  11. AtzePeng says:

    Natürlich ist diese Aktion, wenn sie denn so stattfand, nicht in Ordnung, aber bei all dem Spieler-Bashing in letzter Zeit sollte man wirklich mal die Kirche im Dorf lassen. Ohne Akteure auf dem Court gibt es keine NBA, ganz einfach. Spieler definieren diesen Sport, und nicht irgendwelche Manager in Chefetagen, die bereichern sich bloß auf deren Kosten.
    Ich finde es auch schwierig Spielern ihre Millionen-Gehälter vorzuwerfen, weil es nunmal einen Markt gibt, der das regelt. Wenn GM´s hirnlose Maximalverträge abschließen, Fans bereit sind mehrere hundert Dollar für Tickets auszugeben und jedes Play of the Day einen gesponserten Brandname trägt, erscheint es mir extrem heuchlerisch, es Spielern übel zu nehmen, wenn sie ihren Teil vom Kuchen wollen, für den sie das Fundament bilden.

    Niemand verliert gerne und niemand spielt gerne unter einem miesen Coach, und irgendwoe kann ich es dann auch verstehen, wenn Spieler, die ja im übrigen jederzeit damit rechnen müssen, dass sie über Nacht ans andere Ende des Landes verschifft werden, irgendwann nicht mehr alles mitmachen.
    Natürlich ufert das momentan alles ein wenig aus, aber es ist auch nicht so, dass auf der Besitzer/GM/Coach-Seite nur Leute mit Heiligenschein sitzen, die das beste für ihre Spieler wollen und bei all dem Rumgehacke auf Stars zur Zeit, sollte man mMn wieder einmal daran denken, wer da 82mal in 6 Monaten auf dem Parkett steht.

  12. Ty says:

    Oh man Joe Dumars war mal der cleverste GM der NBA !!!!
    Und dann meinte er Ben Gordon und Vilanueva bezahlen zu müssen.

    Also so wie ich das sehe kann ein Coach mit einem beschissenem Team auch keine Wunder vollbringen und die Pistons sind nun mal scheiße und stehen mit 30 Siegn besser als letztes Jahr dar, obwohl nicht ein einziger brauchbarer Spieler hinzugekommen ist.
    Aber warum die Pistons nicht wenigstens Prince losgeworden sind kann ich einfach nicht verstehen, eigentlich gehört der ganze Kader gesprengt bis auf Prince und Hamilton haben sie nicht mal legitime Starter im Roster!!!!

  13. Ty says:

    Clippers VS Boston war das häslichste Basketballspiel das ich je erleben musste. Die Clippers sind nicht ein einziges Set gelaufen NICHT MAL EINS!!!
    Sry aber das war das letzte Spiel was ich mir von den C ansehe ich hab fast Augenkrebs bekommen.

  14. Little says:

    Kuester ist ja erstmal alleine Schuld, dass es soweit gekommen ist. Was der mit einem verdienten Spieler wie Hamilton abgezogen hat, ist ja nicht mehr feierlich. Das Hamilton dann keinen Bock mehr hat, kann ich verstehen (vielleicht will er auch keinen Buyout oder Trade weil er bei seinen Pistons bleiben will), die Art und Weise dies kund zu tun ist aber natürlich genauso mies. Auch das Verhalten der anderen Spieler kann man nicht gut heißen, lediglich die Tatsache, dass diese ihren Teamkameraden unterstützen, zeigt das die Chemie im Team ja nicht so schlecht sein kann.
    Dumars muss weg und Kuester auch. Die Spieler müssten eigentlich bleiben, selbst wenn diese nur als Identifikationsfiguren rumlaufen. Spieler wie Villa oder Gordon sollten da viel eher an den Mann gebracht werden …

  15. Steffen Ebert says:

    Jetzt mal im Ernst, es gibt doch andere Möglichkeiten, sich an einen Tisch zu setzen, als sich auf diese Art gerechtfertigt suspendieren zu lassen. Es gibt schließlich nicht nur Spieler, Trainer und Chefetage, sondern auch den Fan, der Eintritt bezahlt, um am Ende nur 6 Spieler seines Teams zu sehen.

  16. DunKing says:

    Mit Sicherheit keine schöne Aktion der Mitspieler, soviel ist klar. Doch um das volle Ausmass der Dreistigkeit abschätzen zu können, müsste man schon ein Insider sein.
    Das Kuester kein besonders erfolgreicher Coach ist, scheint unbestritten. Ebenso, dass es zu gewissen zwischenmenschlichen Problemen mit den Spielern gekommen ist. Von daher ist es verständlich, wenn die Spieler keine Freude an ihrem Coach haben. Nur sind solche Angelegenheiten intern zu regeln und nicht via Öffentlichkeit. Doch wer von uns weiss, ob dies nicht geschehen ist?
    Möglicherweise haben die Führungsspieler beim Coach und Besitzer vorgesprochen und einen Kompromiss zu finden versucht. Vielleicht wollten sie wirklich, dass das Team wieder gewinnt und sahen unter den gegebenen Umständen keine Chance mehr dazu. Daher könnte es durchaus sein, dass dieser Streik die schlussendlich letzte effektive Möglichkeit der Spieler war.

    Ich will damit keineswegs aufzeigen, dass es sich wirklich so verhalten hat. Es geht mir nur darum, dass es von uns wohl niemand weiss. Und dennoch wird in letzter Zeit doch sehr gerne auf Spieler eingeprügelt (vielleicht auch zu Recht). Geht es den Spielern nur um ihre Egos, so ist die Aktion tatsächlich unter jeder Kanone. Doch sollte es ihnen um den Erfolg des Teams gehen und hatten sie keine andere Chance auf schlechte Umstände zu reagieren, kann ich die Sache mit Abstrichen schon akzeptieren.

  17. DunKing says:

    Noch als kleine Ergänzung:

    Teilweise wird mir der Ausgangstext etwas zu pathetisch. Der “tapfere Trainer” wird öffentlich ausgelacht…
    Da stelle ich mir ehrlich gesagt einen verdienten, unschuldigerweise gegen alle Widrigkeiten ankämpfenden Trainer vor, der am Pranger steht und von seinem Team mit faulen Tomaten beworfen wird…;)

    Im aufgeschalteten Filmchen sieht man einfach den Trainer gehen und dann wird auf das grinsende Gesicht von T-Mac gehalten. Irgendwie lässt mich da doch der Eindruck nicht los, der Text wäre nicht vollends der Objektivität verschrieben. ;)

  18. The Rooster 8 says:

    weiter Ergänzung:

    Ben Wallace hat gar nicht gestreikt. Sein älterer Bruder ist verstorben…

  19. eightch says:

    das alles im vorfeld eines drohenden lockouts und dem neuem cba mach die verhandlungen sicher nicht leichter…

  20. Chechen GORAQULE says:

    Lächerlich sind für mich nur: Rip Hamilton, Tayshaun Prince, Tracy McGrady und Chris Wilcox.

    Jeder einzelne von denen. Clowns, die längst in die Vergessenheit gerieten.

    Die Kiddies von heute, wissen nicht mal wer sie sind. Ehrlich. Nur ein 15-jähriger konnte mir mal beantworten, wer T-Mac eigentlich war.

    Diese Spieler sind Schrott. Es war für sie die einzige Möglichkeit zu zeigen “ey, wir sind immernoch da”.

    Detroit braucht dieses Haufen Schrott weniger, als diese Parasiten Detroit. Das ist die Wahrheit.

  21. korbballfreund says:

    ich verstehe immer noch nicht, warum es überhaupt so einen Tanz um das neue CBA gibt. Die Manager zwingt doch keinen, überteuerte Gehälter an die Spieler zu zahlen. Genauso können Sie die Spieler, die offensichtlich die Teamstruktur massiv stören, suspendieren und nach dem vorliegenden Fall von konkreter Arbeitsverweigerung, auch notfalls aus dem Vertrag entlassen.
    Das sich Spieler und Management ( und Trainer im Fall der Kolben) sich gegenseitig als Schuldigen hinstellen ist verständlich, aber auch äußerst absurd. Wenn die Teams jeden Eiertanz der Spieler mitmachen, hält sich mein Mitleid arg in Grenzen. Und die Spieler in der NBA, die sich von einem Trainer übergangen oder falsch eingesetzt fühlen, sollte sich kurz seinen Gehaltszettel anschauen und ganz flott die Klappe halten und seine Sneaker schnüren.

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