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Tuesday Bullets: UConn Huskies holen die Meisterschaft, Butler geht wieder leer aus

Nix wars mit NBA heut Nacht – Die Profis haben spielfrei, um sich das NCAA-Finale anzuschauen. Dort verteidigen sich Kemba Walker und die Connecticut Huskies zum Sieg über die Butler Bulldogs und bescheren gleich zwei Deutschen einen NCAA-Titel. Für UConn ist es die dritte Meisterschaft, ebenso für Coach Jim Calhoun…

  • 41 Punkte, 5 Assists, 2 Blocks und 6 Turnover – Klingt, als wär da jemand richtig heiß gelaufen; von den Ballverlusten mal abgesehen sind die Stats echt gut. Aber wer war es? Kobe? D-Wade?…ääähm naja…Butler. Nein, nicht Caron, sondern die Butler Bulldogs und zwar im NCAA-Finale! Zum zweiten Jahr in Folge muss sich die Butler University mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Nach der Niederlage gegen Duke im letzten Jahr, gibt es diesmal ein bitteres 41 : 53 gegen die UConn Huskies. Und die Silbermedaille gibts allein, weil nur zwei Plätze zu vergeben sind. Dabei sieht es zur Halbzeit noch ganz ordentlich aus – Butler geht mit drei Punkten Vorsprung in die Pause (22 : 19), danach beginnt für die Bulldogs ein Albtraum. In der zweiten Hälfte ziehen die Huskies die Defense an und bei Butler funktioniert fortan nix mehr: Sieben Minuten lang punktet allein UConn! Auf der anderen Seite verlegen Matt Howard (7 Pkt/6 Reb bei 1-13 FG) und Andrew Smith (5 Pkt/9 Reb bei 2-9 FG) reihenweise Lay-ups (2 von 18 Korblegern!!!) und Butler wirft mit 18,8 % (12-64 FG und 9-33 3PT), die mieseste Quote in der Geschichte des NCAA-Finales. Topscorer der Huskies wird Kemba Walker (16 Pkt/9 Reb bei 5-19 FG), Spieler der Partie ist allerdings Alex Oriakhi (12 Pkt/11 Reb/4 Blk), der in der Zone aufräumt und sich ein Board nach dem anderen greift. Auch der Berliner Niels Giffey (4 Pkt/6 Reb) steht 24 Minuten für Connecticut auf dem Parkett und trägt seinen Teil zum Sieg bei, während Landsmann Enosch Wolf auf der Bank bleibt. Nach 40 Minuten ist das Grauen dann vorbei und UConn feiert, nach 1999 und 2004, seine dritte College-Meisterschaft. Auch für Huskies-Coach Jim Calhoun ist es Championship Nr. 3, wodurch er Einer von fünf Trainern wird, denen dies in der NCAA gelang. Kemba Walker verbucht das gesamte Turnier über 23,5 Punkte pro Spiel und wird wohl im nächsten Jahr bei den Profis zu sehen sein. Man kann gespannt sein, wohin es ihn zieht…nach Cleveland, Washington oder Minnesota vielleicht?! (Spielbericht I, Boxscore, Spielbericht II)

Um dem NBA-Turkey vorzubeugen und plötzliche Zitteranfälle zu vermeiden, gibts jetzt noch die Extraportion Lesestoff!

  • Gestern wurden die Vertreter der diesjährigen Hall of Fame-Klasse ernannt, folgende Auserwählte werden 2011 in die Ruhmeshalle des Basketballs aufgenommen: Dennis Rodman, der beste Rebounder aller Zeiten, und Chris Mullin, das Idol des FIVE-Chefreds, stehen an der Spitze der Liste. Auf dem Fuße folgen die Center-Legenden Arvydas Sabonis und Artis Gilmore, sowie Tex Winter, der Mit-Initiator der Triangle-Offense. Hinzu kommen noch Tom “Satch” Sanders, Teresa Edwards, Reece “Goose” Tatum, Herb Magee und Tara VanDerveer. Kaum standen die Hall-of-Famer fest, wurde auch schon hektisch in die Tastatur gehauen – Bei Sports Illustrated etwa hält man die Aufnahme des ” Worms” für ungerechtfertigt und wagt..ääh fragt sich dann, ob man nicht Vince Carter die Ehre erweisen sollte?!
  • Bei ESPN gibts das allwöchentliche Power-Ranking und einige Gedanken zur Arbeit der NBA-Coaches. Ein Ranking der zehn besten Point Guards haben wir ebenso, wie die Probleme der 76ers, ohne Lou Williams. Dann findet ihr hier noch die unwichtigsten Free-Agents 2011 und hier eine weitere Meinung zur Wahl des MVP. Zum Abschluss bietet das Blog “Stacheketball” die ersten drei Teile seiner Top 50-Spieler der aktuellen Saison (I, II, III) und die New York Times konsultierte den Doktor. So, dann wünsche ich viel Spaß beim Lesen und melde mich morgen nochmal…dann (hoffentlich) wieder mit mehr Punkten und besseren Quoten als heute!

 

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9 Kommentare to “Tuesday Bullets: UConn Huskies holen die Meisterschaft, Butler geht wieder leer aus”

  1. Tuesday Bullets: UConn Huskies holen die Meisterschaft, Butler geht wieder leer aus says:

    Kemba Walker wurde btw. Final Four MOP. Habt ihr vergessen zu erwähnen ^^

    Artis Gilmore ist doch der Spieler über den ihr vor 2 Ausgaben in der Five berichtet habt oder?

    Dann zu Carter: Wenn Allen und Pierce so sichere Hall of Famer sind, warum dann nicht auch Vince? Nur weil die anderen beiden dank KG eine Meisterschaft gewonnen haben? Vince hat das Spiel definitiv revolutioniert. Best Dunker ever und zwar ohne konkurrenzlos.

    Und der Artikel über die unwichtigsten Free Agents ist ignorant und das schlimmste was ich je bei ESPN gelesen habe. Spiegelt sich auch in den User Comments da wider.

  2. Trailer says:

    Freut mich für UConn!
    Man sieht mal wieder Defense wins Championships.
    Die schlechteste Wurfquote in einem NCAA Final überhaupt von Butler ! !

  3. Ty says:

    Butler hätte es sowas von verdient ne Championship mit nach Hause zu nehmen 2 Jahre hintereinander im Finale 2 Jahre hintereinander als Underdog mit knappen spielen das Finale erreicht und dann “Pech” im Finale.

    Zum Artickel: ist noch nicht mal der schlechteste aber weit entfernt davon ist er sicherlich nich, eigentlich ist die zeit wo es absolut nix zu berichten gibt ja vorbei warum also so ein Artikel ??

  4. robtop says:

    ich find “den artikel” über die free agents ansatzweise lustig, ansatzweise respektlos. und sonst uninteressant. obwohl manche pointen schon stechen (t-mac, shaq) ;) keep an eye on ;)
    @tuesday: allen ist auch ohne KG hall of famer, und bei pierce würd ich das auch sagen, obwohl. nur punkte, sonst nichts. rays 3punkterekord wäre auch ohne kg drin gewesen. aber so what. warum die leute sich über rodman aufregen. der passt nicht ins konzept des nice guy, mit chique anzug und krawatte und immer die richtigen (brainwash-mäßig, getrimmten) worte wählend. mit ihm gabs noch spannung auf dem parkett. der war glaubhaft (naja, madonne, was sagen sie dazu ;) )

  5. Bitch says:

    Ich bezweifle sehr stark, dass Allen und Pierce ohne KG Hall of Famer wären. Dann müsste es nämlich auch keine Diskussion bezüglich Carter geben. Oder T-Mac. Jungs die vermutlich nie in die Hall of Fame kommen werden. Allen und Pierce stehen ohne die KG Ära in Boston ziemlich leer dar.

  6. eightch says:

    ^^zu t-mac scheiden sich da die geister – da gab es vor ein paar wochen einen hangtime podcast in dem das auch behandelt wurde – es darf ja nicht vergessen werden das er 10 jahre seiner karriere top-leistungen brachte, das ist ein längerer zeitraum als die meisten spieler überhaupt in der nba sind…
    und anfang des milleniums wurde ja auch darüber diskutiert ob er oder kobe der bessere offguard ist, wobei hier viele (mich eingeschlossen) t-mac den vorzug gaben, weil er von seinen spielanlagen her ein weiteres repertoir hat…

  7. Lakerboi says:

    stimme Bitch zu! ohne KG und ohne die letzten erfolgreichen Jahre, würde es zumindest bei Pierce keine Diskussion geben. Bei Carter somit erst recht nicht. Allen wäre wohl so oder so der beste Shooter gewesen.

  8. Dude83 says:

    hier leben aber viele leute in der hätte-wäre-wenn-welt…

  9. Lakerboi says:

    ;)

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